„Gerade die mittelständisch geprägte Gartenbaubranche – mit vielen kleinen und mittleren Unternehmen – wird erneut nicht angemessen berücksichtigt“, betont Thomas van Megen, Vorsitzender des ZVG-Arbeitsausschusses Technik und Bauwesen im Gartenbau.
Die Hauptanbaugebiete liegen dabei deutlich in zwei Kantonen: Auf fast 290 ha werden im Wallis Birnbäume angepflanzt während im Kanton Thurgau auf fast 240 ha Birnen geerntet werden.
Die Pflanze wandelt bei niedrigen Temperaturen Kohlenhydrate in Zucker um, mit dem Ziel, sich vor Frost zu schützen.
Die mit der Distel und der Artischocke verwandte Pflanze stammt ursprünglich aus Südeuropa und dem Mittelmeerraum und kommt vor allem in Frankreich, Italien und Spanien auf den Teller.
Das sind 16,2 % mehr als im Vorjahr (rund 18.336 t) und 66,0 % mehr als im Jahr 2022, als die Ernte mit gerade mal rund 12.839 t Speisekürbis vergleichsweise niedrig ausfiel.
Zudem seien bislang keine gravierenden Wetterereignisse wie Schneeregen, Hagel oder Frost aufgetreten, die im Vorjahr vor allem frühe Nektarinensorten beeinträchtigt hatten. Obwohl die Saison erst begonnen habe, scheine sie vielversprechend zu verlaufen.
Die Preise sind im Keller, der Markt überfüllt und das Wetter macht die Ernte zusätzlich schwer. „Wer die Kartoffeln jetzt noch nicht gerodet hat, der muss sich beeilen“, sagt Thorsten Riggert, Vorsitzender des Pflanzenausschusses im Landvolk Niedersachsen.