Die Internationale Kartoffel-Herbstbörse zählt seit Jahrzehnten zu den wichtigsten Treffpunkten der deutschen und internationalen Kartoffelwirtschaft.
Wie das Ministerium mitteilt, machen sich die Auswirkungen des Klimawandels bereits in der diesjährigen Ernte bemerkbar. Je nach Region sei mit Ertragseinbußen von 30 bis 50 % gegenüber dem Vorjahr zu rechnen.
Offizielle Zahlen aus Belgien (-16,6 %), den Niederlanden (-15,1 %) und Frankreich (-9,7 %) sowie Schätzungen für Deutschland deuten auf einen Rückgang der Anbaufläche um rund 11 % hin. Insgesamt dürfte die Fläche von 604.100 ha im Jahr 2025 auf etwa 536.900 ha im Jahr 2026 sinken.
Nach der Begrüßung stehen aktuelle Themen des Kartoffelanbaus im Mittelpunkt. Auf dem Programm stehen unter anderem Vorträge zur Schilf-Glasflügelzikade und Stolbur/SBR, zum privaten Keimtest, zur Pflanzgutanerkennung sowie zu den Möglichkeiten der Pflanzgutuntersuchung der Ernte 2026.
Nach Unternehmensangaben verfolgt die Gruppe mit der Umfirmierung das Ziel, ihre internationalen Züchtungs- und Vertriebsstrukturen stärker unter der Marke EUROPLANT zu bündeln.
Die niederländische Anbaufläche für Speisekartoffeln wird nach vorläufigen Schätzungen um etwa 12.500 ha auf 70.200 ha sinken. Das geht aus vorläufigen Zahlen des niederländischen Statistikamtes (CBS) hervor. Damit fallen die Anbauflächen auf das Niveau des Jahres 2012 zurück.
Die Kartoffel, so teilt die Landwirtschaftskammer Niederösterreich mit, zählt zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln des Landes. Laut der Versorgungsbilanz von Statistik Austria lag der Pro-Kopf-Verbrauch 2025 bei 54 kg und damit 9,7 % über dem Vorjahreswert.
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Ende Mai besuchten über 20 Teilnehmende des Moduls den Verarbeitungsstand-ort in Löningen. Vor Ort wurden sie von Heiner Staack, Abteilungsleiter Prozess- und Produktionsoptimierung, sowie Michael Grünloh empfangen und durch die Betriebsbesichtigung begleitet.