Wie lässt sich erkennen, was im Inneren eines Apfels steckt, ohne ihn aufzuschneiden? Ein Forschungsprojekt in Neuseeland setzt dafür auf hyperspektrale Bildgebung und untersucht die Früchte mit Licht.
Pflanzen leben nicht für sich allein: in und auf ihren Wurzeln, Blättern und Früchten wirkt eine Vielzahl von Mikroorganismen, die Gesundheit und Widerstandskraft der Pflanze entscheidend beeinflussen.
Von der Unterstützung selbstfahrender Fahrzeuge bei der Navigation durch dichten Nebel bis hin zur Bestimmung der chemischen Zusammensetzung in Lebensmitteln oder biologischen Proben: Die Kurzwellen-Infrarot-Technologie (SWIR) ermöglicht Anwendungen, die mit gewöhnlichem sichtbarem Licht nicht realisierbar sind, berichtet die Universität Gent.
Durch den Klimawandel sind Pflanzen immer häufiger extremer Hitze ausgesetzt. Um zu überleben, müssen sie sich an höhere Temperaturen anpassen. Forscher des VIB, der Universität Gent, der KU Leuven und internationale Partner haben nun herausgefunden, wie Pflanzen dies bewerkstelligen.
Was haben Unterhosen mit Bodengesundheit zu tun? Mehr als 2.000 Baumwollslips wurden in der Schweiz vergraben. Fünf Jahre später zeigen die Ergebnisse: Vor allem die Art der Landnutzung beeinflusst das Bodenleben.
Da steigende Temperaturen eine Kulturpflanze, die zur Ernährung von 800 Mio Menschen beiträgt, zunehmend unter Druck setzen, starten die Lancaster University und das Donald Danforth Plant Science Center ein Projekt, um sicherzustellen, dass Maniok auch in einer heißeren Welt Erträge liefert.
Forscher der University of British Columbia haben eine essbare, aus Meeresalgen gewonnene Beschichtung entwickelt, die Erdbeeren bei Raumtemperatur mindestens vier Tage lang frisch hält und damit unbeschichtete Beeren übertrifft, die im Kühlschrank gelagert werden.
Eine neue Bedrohung für die europäischen Honigbienen ist auf dem Vormarsch: Die Tropilaelaps-Milbe kann die Entwicklung und das Überleben ganzer Bienenvölker massiv beeinträchtigen.
Wüstensand ist als Ackerland denkbar ungeeignet – doch vielleicht lässt sich das ändern. Forschende der Empa und der Khalifa University in Abu Dhabi haben einen ersten Schritt dazu untersucht, indem sie Sand mit Mikroorganismen versetzt haben.
Eine Feldstudie der Universität Hohenheim in Stuttgart in Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum Jülich zeigt, dass sich Gerste, Ackerbohnen, Kartoffeln, Kohl und Mais unter den Beschattungsbedingungen von Agroforst- und Agri-Photovoltaik-Systemen physiologisch an Beschattung anpassen können.
Was wäre, wenn wir Kunststoff aus Pflanzen herstellen könnten? Ein Forscherteam aus den Niederlanden und China stellt „Plantymere“ vor – Kunststoffe, die nachhaltig aus Pflanzenproteinen hergestellt werden und sich in der Umwelt auf natürliche Weise zersetzen.
Aufwendige Ernte, komplizierte Verarbeitung: Die Macadamia zählt zu den teuersten Nüssen der Welt. Umso wichtiger ist es, die Pflanzen vor Schädlingen zu schützen.
Der Klimawandel verändert die Erträge landwirtschaftlicher Kulturpflanzen, allerdings nicht bei allen gleichermaßen. Das zeigt eine Studie der Technischen Universität München (TUM). Entscheidend sei, wie stark eine Pflanze auf die Bestäubung durch Insekten angewiesen sei.
Was wäre, wenn das Geheimnis dürreresistenter Nutzpflanzen nicht darin läge, wie viel Wasser Pflanzen verbrauchen, sondern wann sie es verbrauchen? Eine Studie identifiziert ein tägliches Zeitfenster, das Züchtern helfen könnte, Tomaten zu entwickeln, die Dürre besser widerstehen, ohne dabei Ertragseinbußen hinnehmen zu müssen.
Eine Studie aus Indien zeigt: Der Befall junger Guaven durch die Wanze Helopeltis antonii aktiviert natürliche Abwehrmechanismen und beeinflusst spätere Schädlinge. Das könnte auch für den integrierten Pflanzenschutz interessant sein.