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Neuseeland: Neue Technik soll Qualitätsmängel bei Äpfeln erkennen

Wie erkennt man, was unter der Schale eines Apfels steckt, ohne ihn aufzuschneiden? Genau daran wird derzeit in Neuseeland gearbeitet. Mithilfe hyperspektraler Bildgebung, bei der die Früchte mit vielen verschiedenen Wellenlängen des Lichts untersucht werden, sollen Packhäuser künftig mehr über den Zustand und den Reifegrad der Äpfel erfahren.

Mehrere Braeburn-Äpfel hängen an einem Baum, grün mit roten Flecken, umgeben von grünen Blättern.
© Fruchthandel Magazin

Wie Landwirtschaftsminister Todd McClay informiert, soll die Technik sowohl bei der Anlieferung der Äpfel im Packhaus als auch während der Lagerung zum Einsatz kommen. Dabei wird der Apfel mit Licht verschiedener Wellenlängen untersucht. Wie das Fruchtgewebe darauf reagiert, liefert Hinweise auf den Zustand im Inneren der Frucht.

Für die Unternehmen könnte das vor allem bei der Entscheidung helfen, welche Äpfel eingelagert oder verpackt werden und wann der richtige Zeitpunkt für den Versand ist. Ziel sei es, dass mehr Früchte in guter Qualität auf ihren Absatzmärkten ankommen und weniger Ware verloren geht, so McClay.
Die neuseeländische Regierung unterstützt das dreijährige Projekt über den Primary Sector Growth Fund mit 1,84 Mio NZD (ca. 930.000 Euro). Gemeinsam mit dem Agrartechnologieunternehmen Hectre werden insgesamt 4,6 Mio NZD (ca. 2,33 Mio Euro) investiert. Wie es heißt, ist das Projekt auf den Apfel- und Birnensektor ausgerichtet.

Mehr über aktuelle Entwicklungen bei Äpfeln und Birnen lesen Sie in unserem Schwerpunkt Kernobst in der kommenden Ausgabe 19 des Fruchthandel Magazins.