Alle News zum Thema Forschung

Die Förderungsgemeinschaft der Kartoffelwirtschaft e.V. (FG) hat zwei Masterarbeiten aus den Agrarwissenschaften der Universität Göttingen ausgezeichnet. Tobias Kleimann untersuchte die Auswirkungen von „Reduzierter Stickstoffdüngung in der Stärkekartoffelproduktion“, Leya Fröhlich beschäftigte sich mit „Potenzialen zur Steigerung der N-Nutzungseffizienz und Einfluss auf die Qualität bei Stärkekartoffeln“.
In diesem Projekt arbeiten Ackerbauern und Forscher gemeinsam an einem regenerativen Anbausystem, bei dem der Boden so weit wie möglich das ganze Jahr über mit Kulturpflanzen oder Gründüngungspflanzen bedeckt bleibt. Ziel ist es, den Ackerbau widerstandsfähiger gegen den Klimawandel zu machen und gleichzeitig die Bodenqualität und die Biodiversität zu stärken, berichtet Delphy.
Die gesunde Knolle wird laut Bundeslandwirtschaftsministerium bundesweit auf rund 300.000 ha angebaut – bei einem Jahresertrag von durchschnittlich 44 Tonnen pro Hektar. Ernteausfälle durch Pflanzenkrankheiten wie den meldepflichtigen Kartoffelkrebs können massive wirtschaftliche Folgen haben.