Die Haselnuss-Studienreise der Universität Kassel führt nach Piemont, wo Anbau und Verarbeitung weit entwickelt sind. Im Fokus stehen Ernte, Technik und aktuelle Probleme wie Schädlinge und Bestäubung.
Auf den Seiten des polnischen Portals „SadyOgrody“ wird über die neusten GUS (dt. Hauptstatistikamt) Schätzungen bezüglich der Obsternte 2026 berichtet. Das Portal unterteilt den Bericht nach Ergebnissen der Baumobst- und nach Beerenobsternte.
Das westflämische Forschungs- und Beratungszentrum Inagro hat ein neues Haselnuss-Demo-Feld angelegt, um den Anbau von Haselnüssen in Flandern weiter zu erforschen. Darüber berichtete der flämische Agrarnachrichtendienst VILT.
Die Organisationen ASAJA, COAG, Cooperativas Agro-alimentarias de España und AEOFRUSE schätzen, dass die Mandelkernproduktion in der Saison 2026/27 ein Volumen von 135.250 t erreichen wird. Das entspricht einem Anstieg von 6,6 % gegenüber der Vorsaison und 33 % gegenüber dem Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre.
Der Walnussanbau in Agroforstsystemen gewinnt in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Doch
wie gelingt ein erfolgreicher Start? Welche Planungsschritte sind entscheidend und worauf kommt
es bei Pflanzung und Pflege wirklich an?
Vom 6. bis 7. Mai findet die Haselnuss Studienreise der Universität Kassel im Rahmen des NuPiWi-Projekts nach Belgien statt. An den beiden Tagen werden das Unternehmen Agronuts, der Erzeuger Philipe Mattez sowie der Bio-Betrieb Teamhoeve besucht.
Schalenobst wie Mandeln, Haselnüsse oder Walnüsse könnten als alternative Kulturen zunehmend interessanter für die Landwirtschaft werden. Mit einem kostenlosen Feldtag informieren das NuPiWi-Projekt und Herbert Knuppen über Chancen und Anbautechniken.
Forschern der TU Delft ist es gemeinsam mit Partnern gelungen, aus Schalen von Haselnüssen und Pistazien biobasiertes Baumaterial für die Fassadenverkleidung zu entwickeln.
Der Ertrag an Nüssen war 2025 so schlecht, dass er den Eigenbedarf des Balkanlandes nicht mehr decken kann. Fröste und starke Winde im Frühjahr schädigten fast alle lokalen Anbaugebiete stark.
Die kalifornische Walnusssaison 2025 zeichnete sich durch sehr gute Ernteergebnisse aus. Die Branche startete mit einem der niedrigsten Anfangsbestände der vergangenen Jahre in die Saison, die größtenteils bereits verkauft waren, als die neue Ernte in den Versand ging, berichtet die California Walnut Commission.
Der Haselnussanbau steht im Mittelpunkt einer zweitägigen Fachveranstaltung, die am 24. und 25. Februar 2026 im Rahmen des Projekts NuPiWi an der Universität Kassel stattfindet. Unter dem Titel „Haselnussanbau: Eine Nische mit Zukunft“ richtet sich die Tagung an Praxisbetriebe, Beratung und Forschung und kombiniert Vorträge, Diskussionen und eine Fachexkursion.
Um die Nachfrage nach kalifornischen Walnüssen weiter zu steigern, läuft seit Oktober die neue Digitalkampagne für die Herbst- und Wintersaison, so die California Walnut Commission.
Laut einem kürzlich veröffentlichten Bericht der Rabobank steht der australische Mandelsektor vor einer besonderen Zeit, da mit der großflächigen Neuanpflanzung von Plantagen begonnen wird, um künftiges Wachstum zu ermöglichen und die steigende lokale und globale Nachfrage nach der beliebten Nuss zu befriedigen.
Laut AMI wirbt der deutsche LEH 2025 seltener für Walnüsse. Späte Starts, geringe Ernten und höhere Preise durch die US-Zollpolitik dämpfen die Aktionen. Trotz größerer Ernte in Kalifornien bleibt der Handel zurückhaltend.
Ein Agroscope-Projekt zeigt, dass der Mandelanbau in der Schweiz grundsätzlich machbar ist, jedoch hohe Anforderungen stellt. Entscheidend sind Sortenwahl, Standorte sowie eine sorgfältige Kulturführung.