Die im August 2026 begonnene Blüte sei bislang unter günstigeren Witterungsbedingungen verlaufen.
Die Anbaufläche geht allerdings weiter zurück. Für 2025/26 nennt der Bericht 7.650 ha, 8,3 % weniger als im Vorjahr und 12,3 % weniger als drei Jahre zuvor. Zum Vergleich: 2022/23 hatte die Fläche mit 9.400 ha ihren Höchststand erreicht. Seitdem beträgt der Rückgang 18,6 %. Als Gründe nennt der FAS u.a. die Konkurrenz durch rentablere Kulturen wie Kirschen, Mandarinen und Zitronen. Auch die langjährige Dürre in Zentralchile habe die Entwicklung beeinflusst.
Auch bei den Exporten erwartet der FAS 2026/27 ein Plus. Die Ausfuhren sollen um 5,1 % auf 7.150 t steigen. Von Januar bis Juli 2026 exportierte Chile 3.325 t Mandeln, 4 % mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der Wert der Ausfuhren erhöhte sich um 11,5 % auf 27,8 Mio US-Dollar. Größter Abnehmer blieb Argentinien mit 1.093 t, auch wenn die Lieferungen dorthin um 12,5 % zurückgingen. Russland steigerte seine Bezüge dagegen deutlich auf 413 t, Brasilien kam auf 254 t. Unter den europäischen Abnehmern findet sich insbesondere Italien. Von Januar bis Juli 2026 lieferte Chile 116 t Mandeln dorthin, 52,3 % weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Exportwert sank um 50,4 % auf knapp 1 Mio US-Dollar. Im gesamten Wirtschaftsjahr 2024/25 hatte Italien noch 343 t Mandeln aus Chile bezogen.