Im Mittelpunkt der Studie steht das Aroma-Molekül 2-Acetyl-1-pyrroline (2-AP), das in herkömmlichen Tomaten nicht vorkomme, so die Forschenden, wohl aber u.a. in Basmatireis, wo er für den charakteristischen Duft sorge. Im Laufe der Studie identifizierten sie die beiden für die Bildung des Aromastoffs entscheidende Gene und modifizierten sie durch CRISPR/Cas9, was zu einer Anreicherung von 2-AP in den Tomatenpflanzen gesorgt habe. Probanden hätten sowohl die Blätter als auch die Früchte daraufhin in sensorischen Tests mit einem "popcornartigen Duft" beschrieben.
Alle anderen Merkmale laut Forschenden unverändert
Die Pflanze habe dabei keine Veränderungen von Merkmalen wie z.B. der Blühzeit, der Pflanzenhöhe, dem Gewicht der Tomaten oder des Gehalts an Zucker, Säure oder Vitamin C gezeigt, erklärten die Forschenden. Nun wolle man dieses neue Duftmerkmal in hochwertige Premiumsorten integrieren und so die Geschmackstiefe der Tomaten optimieren, was besser auf Konsumenten- und Marktpräferenzen eingehen könnte, heißt es im Bericht der Studie abschließend.
Wer nachlesen möchte, findet die Studie unter folgendem Link auf der Webseite von Science Direct: klick.