Das Projekt befindet sich derzeit noch in der Forschungsphase, erste theoretische Simulationen weisen laut Reyntjens jedoch auf die technische Machbarkeit hin.
Das von Erzeugern initiierte Projekt mit dem Namen TRACER-Pest verfolgt demnach das Ziel, wirtschaftlich relevante Schädlingspopulationen früher und zuverlässiger zu erkennen und gleichzeitig den Aufwand für die manuelle Feldkontrolle zu reduzieren.
Das schreibt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in ihrem Prüfbericht zur aktuellen Lage des Schweizer Agrarsektors und seiner Entwicklungsperspektiven vor dem Hintergrund der Vision für ein nachhaltiges Ernährungssystem bis 2050.
Wie das Ministerium mitteilt, machen sich die Auswirkungen des Klimawandels bereits in der diesjährigen Ernte bemerkbar. Je nach Region sei mit Ertragseinbußen von 30 bis 50 % gegenüber dem Vorjahr zu rechnen.
„Bisher existierten die Forschungs- und Lehrbereiche Food Science im Fachbereich 1 sowie Transport und Logistik im Fachbereich 2 an unserer Hochschule weitgehend isoliert voneinander.