Bei den kommenden Partien dürften aber sowohl bei Menge als auch qualitativ Hitze und fehlende Niederschläge Spuren hinterlassen haben. Die Absatzsituation ist unverändert. Im Inland ist die Nachfrage sommerlich ruhig und Exportmöglichkeiten werden genützt.
Das von Erzeugern initiierte Projekt mit dem Namen TRACER-Pest verfolgt demnach das Ziel, wirtschaftlich relevante Schädlingspopulationen früher und zuverlässiger zu erkennen und gleichzeitig den Aufwand für die manuelle Feldkontrolle zu reduzieren.
Aufgrund der Witterung fällt zudem der Anteil großkalibriger Zwiebeln geringer aus. Die Vermarktung erfolgt sowohl im Inland, wo die Nachfrage urlaubsbedingt verhalten ist, als auch zunehmend im Export. Die Erzeugerpreise blieben zuletzt stabil.
Mit fortschreitender Lagerdauer nimmt der Sortieraufwand zu. Bei den Preisen gab es keine Änderung. Für Zwiebeln, geputzt und sortiert in der Kiste, wurden zu Wochenbeginn (KW 20) je nach Qualität und Größe meist 20 bis 24 Euro/100 kg bezahlt.
Unter dem Motto ‚Onions in 2026: all hands on deck‘ werden zentrale Herausforderungen der Branche thematisiert. Dazu zählen die Reduzierung von Pflanzenschutzmitteln, steigender Druck auf die Wasserqualität sowie zunehmende Probleme bei der Bekämpfung von Insekten und Pilzkrankheiten.
Im Inland setzt sich die stetige Nachfrage aus den Vorwochen fort. Die Exportgeschäfte können ebenfalls im bisherigen Umfang fortgeführt werden. Entsprechend ergeben sich an den Preisen zur Vorwoche (KW 10) keine Änderungen.
Auch am Exportmarkt gibt es weiterhin Interesse an österreichischer Ware. Die Preise bewegen sich dabei im bisherigen Preisband. Entsprechend wurden die Erzeugerpreise auf dem Niveau der Vorwoche (KW 3) fortgeschrieben.
Die Preise an den heimischen LEH gaben zuletzt nach. Im Export wird dagegen von einem anhaltend zufriedenstellenden Interesse an österreichischer Ware zu stabilen Konditionen berichtet.