Bei den kommenden Partien dürften aber sowohl bei Menge als auch qualitativ Hitze und fehlende Niederschläge Spuren hinterlassen haben. Die Absatzsituation ist unverändert. Im Inland ist die Nachfrage sommerlich ruhig und Exportmöglichkeiten werden genützt.
Die Lehrlinge übernahmen dabei eigenständig die Auswahl geeigneter Produkte und stellten die Überraschungstüten für Kundinnen und Kunden zusammen.
Aufgrund der Witterung fällt zudem der Anteil großkalibriger Zwiebeln geringer aus. Die Vermarktung erfolgt sowohl im Inland, wo die Nachfrage urlaubsbedingt verhalten ist, als auch zunehmend im Export. Die Erzeugerpreise blieben zuletzt stabil.
Wie das Ministerium mitteilt, machen sich die Auswirkungen des Klimawandels bereits in der diesjährigen Ernte bemerkbar. Je nach Region sei mit Ertragseinbußen von 30 bis 50 % gegenüber dem Vorjahr zu rechnen.
Die Kartoffel, so teilt die Landwirtschaftskammer Niederösterreich mit, zählt zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln des Landes. Laut der Versorgungsbilanz von Statistik Austria lag der Pro-Kopf-Verbrauch 2025 bei 54 kg und damit 9,7 % über dem Vorjahreswert.
Mit fortschreitender Lagerdauer nimmt der Sortieraufwand zu. Bei den Preisen gab es keine Änderung. Für Zwiebeln, geputzt und sortiert in der Kiste, wurden zu Wochenbeginn (KW 20) je nach Qualität und Größe meist 20 bis 24 Euro/100 kg bezahlt.