Erfahrungsgemäß dürften sich die Umsätze im LEH in der ersten Dezemberhälfte beleben. Im Export gibt es weiterhin nennenswerte Abschlüsse. Besonderes Interesse gilt dabei den großen Kalibern. Die Preise bleiben zur Vorwoche unverändert.
In Österreich werden auf rund 19.000 ha etwa 670.000 t Gemüse produziert, rund 25 % davon in Bio-Qualität. Nach herausfordernden Jahren zeigte sich der heimische Gemüsebau 2025 erholt: Die Branche berichtete von spürbar besseren Erträgen.
Im Inland ist die Nachfrage saisontypisch. Exportabschlüsse können ebenfalls laufend getätigt werden. Besonderes Interesse ist an großen Kalibern festzustellen, diese sind EU-weit eher rar. Die Preise sind auf niedrigem Niveau stabil.
Heimische Zwiebeln überzeugen heuer sowohl qualitativ als auch in Bezug auf die Größe und sind auf den Auslandsmärkten entsprechend gefragt. Die Erzeugerpreise konnten sich auf dem Niveau der Vorwoche gut behaupten.
Die Bündelung bringe zahlreiche Vorteile mit sich, die sowohl die Qualität der Warenversorgung als auch die Effizienz der Prozesse verbessern: So steige die Warenverfügbarkeit deutlich, da durch die zentrale Lagerung in Stams eine größere Anzahl an Lieferanten eingebunden werden könne.
Ein reichliches Angebot trifft auf eine stetige Nachfrage im Inland. Am Exportmarkt läuft das Geschäft weiterhin recht zügig. Der jüngste Preisanstieg in den Niederlanden dürfte dabei unterstützend wirken. Die Erzeugerpreise werden auf dem Niveau der Vorwoche fortgeschrieben.
Von Vermarktungsseite gibt es keine nennenswerten Neuigkeiten. Das verfügbare Angebot ist reichlich, die Nachfrage im Inland stetig, die Lieferungen ins Ausland laufen weiter zügig. Entsprechend zeigten sich die Erzeugerpreise zuletzt weitgehend unverändert.
Die Obfrau von Bio Austria, Barbara Riegler, hat dazu aufgerufen, das Ernährungssystem in Österreich krisenfest aufzustellen. Dabei spielt die Biolandwirtschaft nach ihrer Ansicht eine wichtige Rolle, zumal das Alpenland hier schon heute eine Vorreiterrolle einnimmt.
Dank des Pioniergeists mutiger Landwirte wie Clemens Wurm aus Oftering sind die regionalen SPAR Natur*pur Bio-Physalis SPAR zufolge österreichweit jetzt im Herbst bei SPAR, EUROSPAR, INTERSPAR und Maximarkt erhältlich.
Die verfügbaren Angebotsmengen sind für die saisonübliche Nachfragesituation jedoch ausreichend. Der Inlandsabsatz läuft stetig und auch die Anfragen im Export Richtung Süd- und Südosteuropa ziehen spürbar an. Die Erzeugerpreise können sich auf dem Niveau der Vorwoche behaupten.
Das Projekt wurde von Johann Regner, Rewe Bereichsleiter Obst und Gemüse, ins Leben gerufen. Namensgeber der Kartoffel, so teilt das Unternehmen mit, ist Billa-Einkäufer Benjamin Einfalt, der die Warengruppe Kartoffel engagiert und mit viel Herzblut betreut.
Die Vermarktung der Winterzwiebelernte ist abgeschlossen. Bei Sommerzwiebeln ist man bislang mit den Erträgen und Qualitäten durchaus zufrieden. Auf der Absatzseite fehle es jedoch noch an Impulsen.
Mit zuletzt knapp 2.000 t Produktion an Heidelbeeren habe Österreich 2024 knapp ein Sechstel des heimischen Ganzjahresbedarfs decken können. Freilich sei die Anbausaison auf heimischem Boden je nach Sorte und Standort zeitlich auf wenige Monate begrenzt.
Um zur Erhaltung der Artenvielfalt beizutragen, stellt SPAR seit 2022 bei allen Neubauten und Renovierungen sukzessive auf insektenfreundliche Lichtsysteme um – rund 200 Standorte wurden seither erfolgreich ausgestattet.