Delecta mit Hauptsitz in der südafrikanischen Provinz Western Cape übernahm dem Bericht von ‚ProduceReport‘ zufolge die Abwicklung der Premieren-Sendung. Die chinesische Zollbehörde hatte die Einfuhr frischer Blaubeeren aus Simbabwe im September 2025 genehmigt.
„Wir wollen raus aus der Defensive und mehr Öffentlichkeitsarbeit betreiben", sagte Fred Eickhorst, Vorstandssprecher des Verbandes der Spargel- und Beerenanbauer, zur Saisoneröffnung.
Mit einer Erntemenge von rund 3.000 t im Jahr 2025 sind Heidelbeeren die wichtigste Strauchbeerenkultur des Landes. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Erntemenge um rund 84 %, der durchschnittliche Ertrag legte um etwa 94 % zu.
Damit liegt die blaue Beere hinter Schwarzen Johannisbeeren (495 ha), Roten und Weißen Johannisbeeren (398 ha), Himbeeren (111 ha) und Aroniabeeren (96 ha) in Baden-Württemberg auf Platz 5.
In den vergangenen zehn Jahren hat sich die weltweite Blaubeerproduktion auf mehr als 1,8 Mio t pro Jahr verdreifacht. Besonders dynamisch entwickeln sich die Märkte der Südhalbkugel. Peru baut seine Spitzenposition weiter aus und exportiert inzwischen mehr als 350.000 t pro Saison.
„In der Norddeutschen Tiefebene haben die meisten Heidelbeeren ideale Anbauvoraussetzungen, denn sie wachsen auf Heide- oder Moorstandorten, ihren natürlichen Standorten“, sagt Felix Koschnick, bei der LWK Leiter der Versuchsstation für Beerenobst in Langförden (Stadt Vechta).
Der Schweizer Obstverband (SOV) rechnet mit einer erfreulichen Schweizer Strauchbeerenernte: 2.411 t Himbeeren, 923 t Heidelbeeren, 506 t Brombeeren und 303 t Johannisbeeren werden dieses Jahr erwartet.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden 2025 bundesweit rund 45.700 t Strauchbeeren geerntet. Damit erreichte der Strauchbeerenanbau die höchste Erntemenge seit Beginn der Erhebung im Jahr 2012. Mit rund 17.300 t entfielen knapp 40 % der Gesamtmenge auf Kulturheidelbeeren.