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Brandenburg startet in die Heidelbeersaison

In Brandenburg hat die Ernte der Kulturheidelbeeren begonnen. Die Saison dauert in der Regel von Juli bis September und wurde am 6. Juli auf dem Jakobshof in Beelitz gemeinsam mit dem Gartenbauverband Berlin-Brandenburg offiziell eröffnet, teilt das Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz (MLEUV) mit. 

Heidelbeeren am Strauch
© AdobeStock

Mit einer Erntemenge von rund 3.000 t im Jahr 2025 sind Heidelbeeren die wichtigste Strauchbeerenkultur des Landes. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Erntemenge um rund 84 %, der durchschnittliche Ertrag legte um etwa 94 % zu. Nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums werden Kulturheidelbeeren inzwischen auf mehr als 400 ha angebaut – vor gut zehn Jahren waren es noch knapp 120 ha. Insgesamt bauen 20 Betriebe in Brandenburg Kulturheidelbeeren an, darunter drei ökologisch wirtschaftende Betriebe. Die größte Anbaufläche befindet sich im Landkreis Potsdam-Mittelmark.

„Die Heidelbeere ist mittlerweile zu einer Erfolgsgeschichte des Obstbaus geworden. Vor gut zehn Jahren wurden in Brandenburg noch auf knapp 120 ha Kulturheidelbeeren angebaut. Heute ist sie mit einer Anbaufläche von über 400 ha die wichtigste Strauchbeerenkultur unseres Landes“, sagte Landwirtschaftsstaatssekretär Dr. Stephan Nickisch zum Auftakt der Saison.

Brandenburg zählt neben Niedersachsen zu den wichtigsten Heidelbeer-Anbaugebieten Deutschlands. Der Pro-Kopf-Verbrauch liegt bundesweit bei rund 900 g im Jahr. Heidelbeeren enthalten unter anderem die Vitamine A, C und E, Kalium sowie Antioxidantien und gelten als ernährungsphysiologisch wertvoll.

Mit Blick auf die Vermarktung appellierte Nickisch an die Verbraucher: „Verbraucherinnen und Verbraucher sollten deshalb beim Einkauf auf heimische Beeren achten. Denn wer regionale Produkte kauft, entscheidet sich nicht nur für Qualität – Regionalität schont durch kurze Transportwege das Klima, unterstützt die Brandenburger Betriebe und stärkt dadurch die Wertschöpfung vor Ort.“

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