1 Min Lesezeit X Facebook LinkedIn

Peru: Klimaphänomen El Niño schränkt Potenzial bei Blaubeeren erheblich ein

Perus Blaubeerbranche rechnet in der Saison 2026/27 mit Exporten von rund 404.000 t. Damit würde das Exportvolumen gegenüber den 382.934 t der Vorsaison um etwa 5,6 % steigen. Nach Einschätzung des Branchenverbands Proarándanos würde das Wachstum ohne die Auswirkungen des El-Niño-Phänomens jedoch deutlich höher ausfallen.

viele Blaubeeren auf einem Haufen

Rund 3.500 ha neue Blaubeerflächen wurden dem Verband zufolge in Peru angelegt. Dadurch wäre ursprünglich ein Exportplus von etwa 20 % erwartet worden. Die anhaltend hohen Temperaturen beeinträchtigten jedoch die Erträge und begrenzen das Wachstum. Experten gehen davon aus, dass die erhöhten Temperaturen noch im ersten und zweiten Quartal 2027 anhalten könnten. Weitere Anpassungen der Prognose sind daher möglich.
Der Exporthöhepunkt wird für Kalenderwoche 43 mit rund 19.750 t erwartet. In der vergangenen Saison wurde der Höchststand bereits in Woche 40 mit 20.940 t erreicht. Zwischen den Wochen 18 und 40 sollen die kumulierten Exporte bei rund 170.071 t liegen – das sind 8,7 % mehr als im entsprechenden Zeitraum der Vorsaison. Bei Bio-Blaubeeren zeichnet sich dagegen ein Rückgang ab. Die Produktion soll laut Proarándanos von 35.000 t auf rund 31.000 t sinken, ein Minus von 11,4 %. Der Höhepunkt der Bio-Ausfuhren wird für Woche 42 mit etwa 1.500 t erwartet, gegenüber 1.900 t in KW 40 der Vorsaison.