„In der Norddeutschen Tiefebene haben die meisten Heidelbeeren ideale Anbauvoraussetzungen, denn sie wachsen auf Heide- oder Moorstandorten, ihren natürlichen Standorten“, sagt Felix Koschnick, bei der LWK Leiter der Versuchsstation für Beerenobst in Langförden (Stadt Vechta). „Die Haupterntemengen erwarten wir, wenn das Wetter weiter so mitspielt, Mitte Juli bis Anfang August“, so Koschnick weiter. „Die Ernte der Hauptsorte ,Dukeʻ nimmt im Freiland richtig Fahrt auf.“
Die LWK-Beerenobstfachleute rechnen dieses Jahr mit einer guten Ernte und hervorragenden Fruchtqualitäten. Die Heidelbeerbestände mit ihren frühen und späten Sorten entwickeln sich momentan nach Plan. So dürften den Verbraucherinnen und Verbrauchern in diesem Jahr ausreichende Mengen deutscher Heidelbeeren, witterungsbedingt in toller Qualität, im Lebensmitteleinzelhandel, bei den Direktvermarktern und auf Selbstpflückfeldern zur Verfügung stehen.
Heidelbeeren aus heimischer Produktion haben im Vergleich zu Importen relativ kurze Transportwege, eine bessere CO2-Bilanz und einen geringeren Wasserverbrauch. Dank einer Kombination aus Anbausystem und Sorten mit unterschiedlichen Reife-Terminen dauert die Heidelbeersaison in Deutschland von Juni bis September.