1 Min Lesezeit X Facebook LinkedIn

Niederösterreich: Zwiebeln im Export gefragt – Probleme mit Mäusefraß bei Karotten

Die österreichische Zwiebelernte ist, bis auf Restmengen, mittlerweile abgeschlossen.  An der Marktsituation hat sich in der letzten Woche, so teilt die Landwirtschaftskammer Niederösterreich mit, nur wenig verändert.

Person kniet vor einem Berg Zwiebeln
© Pixel-Shot/AdobeStock

Ein reichliches Angebot trifft auf eine stetige Nachfrage im Inland. Am Exportmarkt läuft das Geschäft weiterhin recht zügig. Der jüngste Preisanstieg in den Niederlanden dürfte dabei unterstützend wirken. Die Erzeugerpreise werden auf dem Niveau der Vorwoche fortgeschrieben. Für Zwiebeln, geputzt und sortiert in der Kiste, wurden zu Wochenbeginn je nach Qualität 12 bis 15 Euro/100 kg bezahlt.

Der niederösterreichische Karottenmarkt präsentiert sich weiterhin stabil. Derzeit ist man mit den Erntearbeiten für die Einlagerung beschäftigt. Die Erträge fallen meist durchschnittlich aus; zudem gibt es vielerorts Probleme mit Mäusefraß. Der Absatz der Karotten verläuft gleichmäßig und hauptsächlich im Inland. Bei den Erzeugerpreisen gibt es keine Änderungen zur Vorwoche (KW 43). Zu Wochenbeginn wurde für Karotten im 5-kg-Sack ab Rampe je nach Qualität meist zwischen 45 und 50 Euro/100 kg bezahlt.