Bei den kommenden Partien dürften aber sowohl bei Menge als auch qualitativ Hitze und fehlende Niederschläge Spuren hinterlassen haben. Die Absatzsituation ist unverändert. Im Inland ist die Nachfrage sommerlich ruhig und Exportmöglichkeiten werden genützt.
Aufgrund der Witterung fällt zudem der Anteil großkalibriger Zwiebeln geringer aus. Die Vermarktung erfolgt sowohl im Inland, wo die Nachfrage urlaubsbedingt verhalten ist, als auch zunehmend im Export. Die Erzeugerpreise blieben zuletzt stabil.
Mit fortschreitender Lagerdauer nimmt der Sortieraufwand zu. Bei den Preisen gab es keine Änderung. Für Zwiebeln, geputzt und sortiert in der Kiste, wurden zu Wochenbeginn (KW 20) je nach Qualität und Größe meist 20 bis 24 Euro/100 kg bezahlt.
Zweitwichtigste Fruchtart (37 %) in Sachsen-Anhalt waren die Speisezwiebeln. Von ihnen wurden 54 660 t erzeugt und somit 9 % weniger als im Vorjahr (2024: 60.131 t). Bemerkenswert war der Anstieg der Erntemenge von Roter Bete.
Im Inland setzt sich die stetige Nachfrage aus den Vorwochen fort. Die Exportgeschäfte können ebenfalls im bisherigen Umfang fortgeführt werden. Entsprechend ergeben sich an den Preisen zur Vorwoche (KW 10) keine Änderungen.
Auch am Exportmarkt gibt es weiterhin Interesse an österreichischer Ware. Die Preise bewegen sich dabei im bisherigen Preisband. Entsprechend wurden die Erzeugerpreise auf dem Niveau der Vorwoche (KW 3) fortgeschrieben.
Mehr als 7 kg Karotten verzehrt jede Schweizerin und jeder Schweizer im Durchschnitt pro Jahr. Dadurch halten Karotten nach wie vor den ersten Platz in der Schweizer Gemüsestatistik, dicht gefolgt von Tomaten und Peperoni.