Deutschland, die Niederlande und Israel zählen zu den wichtigen Anbauländern für Möhren, eine der umsatzstärksten Wurzelgemüsearten im Frischesortiment. Lesen Sie bei uns mehr über Ernte, Lagerung, Importe und Preisentwicklung.
Bei den kommenden Partien dürften aber sowohl bei Menge als auch qualitativ Hitze und fehlende Niederschläge Spuren hinterlassen haben. Die Absatzsituation ist unverändert. Im Inland ist die Nachfrage sommerlich ruhig und Exportmöglichkeiten werden genützt.
Aufgrund der Witterung fällt zudem der Anteil großkalibriger Zwiebeln geringer aus. Die Vermarktung erfolgt sowohl im Inland, wo die Nachfrage urlaubsbedingt verhalten ist, als auch zunehmend im Export. Die Erzeugerpreise blieben zuletzt stabil.
Mit fortschreitender Lagerdauer nimmt der Sortieraufwand zu. Bei den Preisen gab es keine Änderung. Für Zwiebeln, geputzt und sortiert in der Kiste, wurden zu Wochenbeginn (KW 20) je nach Qualität und Größe meist 20 bis 24 Euro/100 kg bezahlt.
Zweitwichtigste Fruchtart (37 %) in Sachsen-Anhalt waren die Speisezwiebeln. Von ihnen wurden 54 660 t erzeugt und somit 9 % weniger als im Vorjahr (2024: 60.131 t). Bemerkenswert war der Anstieg der Erntemenge von Roter Bete.