1 Min Lesezeit X Facebook LinkedIn

Österreich: Hitze dämpft Ertragserwartungen bei Sommergemüse

Die Lage am österreichischen Zwiebelmarkt zeigt nur wenig Veränderung. Das Angebot an Winterzwiebel (KW 31) bleibt reichlich. Die Vermarktung von Sommerzwiebel, so meldet die Landwirtschaftskammer Österreich, steht in den Startlöchern.

Eine Ansammlung frischer, orangefarbener Karotten mit grünen Blättern, einige sind gebündelt mit einem Gummiband.
© juniart/AdobeStock

Bei den kommenden Partien dürften aber sowohl bei Menge als auch qualitativ Hitze und fehlende Niederschläge Spuren hinterlassen haben. Die Absatzsituation ist unverändert. Im Inland ist die Nachfrage sommerlich ruhig und Exportmöglichkeiten werden genützt. Trotz der ungünstigen Aussichten und des enormen Produktionsaufwandes hat sich an den Preisen keine Änderung ergeben. Für Zwiebel, geputzt und sortiert in der Kiste, wurden zu Wochenbeginn je nach Qualität meist 23 bis 26 Euro pro 100 kg bezahlt.

Möhren: Lagersorten von Hitze belastet

Die Produktion und Vermarktung von Möhren bleiben in Niederösterreich an den sommerlich ruhigen Bedarf im Inland angepasst. Trotz Beregnung, so die Mitteilung, leiden die Bestände unter den extremen Witterungsbedingungen. Durch die Hitze zeigen die Lagersorten einen schlechten Aufgang. Die Preise sind unverändert, tendieren aber noch oben. Zu Wochenbeginn (KW 31) wurden für Karotten im 5-kg-Sack ab Rampe je nach Qualität unverändert 63 bis 68 Euro/100 kg bezahlt.