Die Lehrlinge übernahmen dabei eigenständig die Auswahl geeigneter Produkte und stellten die Überraschungstüten für Kundinnen und Kunden zusammen. Nach Unternehmensangaben ist die Initiative Teil der Ausbildung und soll neben praktischen Erfahrungen auch Verantwortungsbewusstsein und unternehmerisches Denken fördern.
„Unsere Systeme sind darauf ausgerichtet, den Bedarf in den Filialen möglichst genau zu planen. Dennoch lässt es sich auch bei größter Sorgfalt nicht immer vermeiden, dass Produkte übrigbleiben. Umso wichtiger ist es, nachhaltiges Handeln bereits in der Ausbildung unserer Lehrlinge fest zu verankern“, erklärte SPAR-Vorstandsvorsitzender Hans K. Reisch.
Die Kooperation zwischen SPAR und Too Good To Go besteht seit 2021 und ist Teil eines umfassenderen Konzepts zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung. Dazu gehören unter anderem präzisere Warenbestellungen, KI-gestützte Bedarfsprognosen, der vergünstigte Verkauf von Produkten kurz vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums sowie die Weitergabe überschüssiger Lebensmittel an Sozialorganisationen. Nach Angaben von SPAR bleiben dadurch lediglich rund 1 % der angebotenen Lebensmittel unverkauft.