Erfahrungsgemäß dürften sich die Umsätze im LEH in der ersten Dezemberhälfte beleben. Im Export gibt es weiterhin nennenswerte Abschlüsse. Besonderes Interesse gilt dabei den großen Kalibern. Die Preise bleiben zur Vorwoche unverändert.
Im Inland ist die Nachfrage saisontypisch. Exportabschlüsse können ebenfalls laufend getätigt werden. Besonderes Interesse ist an großen Kalibern festzustellen, diese sind EU-weit eher rar. Die Preise sind auf niedrigem Niveau stabil.
Heimische Zwiebeln überzeugen heuer sowohl qualitativ als auch in Bezug auf die Größe und sind auf den Auslandsmärkten entsprechend gefragt. Die Erzeugerpreise konnten sich auf dem Niveau der Vorwoche gut behaupten.
Ein reichliches Angebot trifft auf eine stetige Nachfrage im Inland. Am Exportmarkt läuft das Geschäft weiterhin recht zügig. Der jüngste Preisanstieg in den Niederlanden dürfte dabei unterstützend wirken. Die Erzeugerpreise werden auf dem Niveau der Vorwoche fortgeschrieben.
Am 8. und 9. Oktober 2025 geht es in Hannover-Ahlem insbesondere um Kernobst wie Äpfel und Birnen sowie um Wintergemüse wie Möhren, Wurzel- und Knollengemüse, Kopfkohl und Speisezwiebeln, teilt die Landwirtschaftskammer mit.
Die verfügbaren Angebotsmengen sind für die saisonübliche Nachfragesituation jedoch ausreichend. Der Inlandsabsatz läuft stetig und auch die Anfragen im Export Richtung Süd- und Südosteuropa ziehen spürbar an. Die Erzeugerpreise können sich auf dem Niveau der Vorwoche behaupten.
Die Vermarktung der Winterzwiebelernte ist abgeschlossen. Bei Sommerzwiebeln ist man bislang mit den Erträgen und Qualitäten durchaus zufrieden. Auf der Absatzseite fehle es jedoch noch an Impulsen.
In der Vergangenheit, so teilt reefertrends mit, lagen die marokkanischen Zwiebelexporte bis 2013 bei weniger als 10.000 t. Anschließend stiegen sie stetig an – auf mehr als 20.000 t in der Saison 2013/14, 40.000 t bis 2018/19 und erstmals über 60.000 t in 2022/23.
Während des ”Zwiebel-Frühstücks” am Nationalen Zwiebeltag (21. August), in Colijnsplaat stellten die Organisationen gemeinsam die überarbeiteten Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Saat- und Pflanzzwiebeln vor.
Die Inlandsnachfrage zeigt sich stetig auf sommerlich ruhigem Niveau. Am Exportmarkt wird von steigendem Interesse berichtet. Dennoch gaben die Erzeugerpreise nochmals nach.
Wie QS unter Berufung auf das BVL mitteilt, ist die ursprünglich vom 15. April bis zum 12. August 2025 geltende Notfallzulassung für Ridomil Gold R gegen Falschen Mehltau (Peronospora destructor) an Speisezwiebeln im Freiland und Winterheckenzwiebeln weiterhin gültig.
Demnach steht heuer die Winterzwiebel in besonders guter Qualität zur Verfügung. Das Angebot sei aber bereits begrenzt, da immer mehr Landwirte ihre letzten Partien abwickeln würden. Der Absatz konzentriert sich auf das sommerlich ruhige Inlandsgeschäft.
Der Absatz im Inland läuft ruhig, Exporte wurden wieder zurückgefahren und das Preisniveau ist unverändert. Für Zwiebeln, geputzt und sortiert in der Kiste, wurden zu Wochenbeginn, je nach Qualität zwischen 32 und 38 Euro pro 100 kg bezahlt.