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Österreich: Deutlich mehr Gemüse geerntet

Auch Österreichs Gemüseanbauer können sich in diesem Jahr über eine gute Erntefreuen. Nach Angaben von Statistik Austria beläuft sich die Gesamtmenge an Feld- und Gartenbaugemüse auf 726.800 t. Das sind 9 % mehr als im Vorjahr, während das Fünfjahresmittel um 10 % überschritten wird. Zu dem guten Ergebnis trug den Statistikern zufolge unter anderem eine Ausweitung der Anbaufläche um 3 % bei. Zudem herrschten größtenteils gute Wachstumsbedingungen.

Zwiebel auf dem Feld
© MabelAmber/Pixabay

Die Erntemenge an Hülsenfrüchten sowie Wurzel- und Zwiebelgemüse lag bei insgesamt 419.900 t, womit der Vorjahreswert um 16 % übertroffen wurde, das Fünfjahresmittel um 18 %. Allein an Zwiebeln wurden 219.900 t eingebracht; das ist mehr als ein Viertel der gesamten Gemüsemenge des Alpenlandes. Gegenüber 2024 legte die Zwiebelproduktion um 26 % zu. Das Aufkommen an Karotten beläuft sich auf 124.900 t, was einem Plus von 4 % entspricht.

Die Ernte von Kohl-, Blatt- und Stängelgemüse bewegt sich mit 136.100 t hingegen um 1 % unter dem Vorjahreswert. Mit 44.500 t entfällt ein Drittel dieser Produktgruppe auf Salat, dessen Anbaufläche im Vergleich zum Vorjahr um 4 % verkleinert wurde. Gründe dafür waren laut Statistik Austria unter anderem fehlende Pflanzenschutzmittel sowie gestiegene Lohnkosten.

Die Fruchtgemüseernte beläuft sich auf 170.900 t und liegt damit bei leicht vergrößerter Anbaufläche um 1 % über dem Vorjahreswert. Die Produktion von Tomaten ging leicht um 1 % auf 57.600 t zurück. Auch die Gurkenernte blieb mit 40.100 t unter dem Vorjahresniveau, und zwar um 7 %. Bei Paprika, der zunehmend starkem Preisdruck durch Importware ausgesetzt ist, gab es hingegen eine Produktionssteigerung von 2 % auf 14.000 t. AgE

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