Die Erntemenge an Hülsenfrüchten sowie Wurzel- und Zwiebelgemüse lag bei insgesamt 419.900 t, womit der Vorjahreswert um 16 % übertroffen wurde, das Fünfjahresmittel um 18 %. Allein an Zwiebeln wurden 219.900 t eingebracht; das ist mehr als ein Viertel der gesamten Gemüsemenge des Alpenlandes. Gegenüber 2024 legte die Zwiebelproduktion um 26 % zu. Das Aufkommen an Karotten beläuft sich auf 124.900 t, was einem Plus von 4 % entspricht.
Die Ernte von Kohl-, Blatt- und Stängelgemüse bewegt sich mit 136.100 t hingegen um 1 % unter dem Vorjahreswert. Mit 44.500 t entfällt ein Drittel dieser Produktgruppe auf Salat, dessen Anbaufläche im Vergleich zum Vorjahr um 4 % verkleinert wurde. Gründe dafür waren laut Statistik Austria unter anderem fehlende Pflanzenschutzmittel sowie gestiegene Lohnkosten.
Die Fruchtgemüseernte beläuft sich auf 170.900 t und liegt damit bei leicht vergrößerter Anbaufläche um 1 % über dem Vorjahreswert. Die Produktion von Tomaten ging leicht um 1 % auf 57.600 t zurück. Auch die Gurkenernte blieb mit 40.100 t unter dem Vorjahresniveau, und zwar um 7 %. Bei Paprika, der zunehmend starkem Preisdruck durch Importware ausgesetzt ist, gab es hingegen eine Produktionssteigerung von 2 % auf 14.000 t. AgE