Unter dem Motto ‚Onions in 2026: all hands on deck‘ werden zentrale Herausforderungen der Branche thematisiert. Dazu zählen die Reduzierung von Pflanzenschutzmitteln, steigender Druck auf die Wasserqualität sowie zunehmende Probleme bei der Bekämpfung von Insekten und Pilzkrankheiten. Diese Entwicklungen erforderten neue Ansätze und kontinuierliche Innovation.
Der International Onion Day bringt Akteure entlang der gesamten Wertschöpfungskette zusammen – von Züchtung und Beratung bis hin zu Handel und Verarbeitung. Ziel sei es, widerstandsfähigere Anbausysteme sowie gesündere Kulturen zu entwickeln.
Im Mittelpunkt stehen Feldversuche und Demonstrationen zu Themen wie Schädlings- und Krankheitsdruck (u. a. Thripse, Zwiebelfliege, Fusarium, Falscher Mehltau), Unkrautkontrolle sowie der Einsatz von Biostimulanzien und alternativen Pflanzenschutzlösungen. Zudem werden technologische Ansätze wie Sensorik, datenbasierte Anwendungen, mechanische Verfahren und Robotik vorgestellt, die zur Reduzierung von Betriebsmitteln und zur Effizienzsteigerung beitragen sollen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Wasser- und Nährstoffmanagement, insbesondere auf Bewässerung, Fertigation und Chemigation. Vor dem Hintergrund des Klimawandels gewinnen zudem Wasserverfügbarkeit und -qualität zunehmend an Bedeutung.
Die Veranstaltung richtet sich an ein internationales Fachpublikum. Führungen werden auf Niederländisch und Englisch angeboten.
„Die Herausforderungen im Zwiebelanbau sind erheblich, aber durch die Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette können wir den Weg zu widerstandsfähigeren und zukunftssicheren Systemen ebnen“, so die Veranstalter.
Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen sollen in Kürze auf der UIKC-Homepage veröffentlicht werden.