Wissenschaftler der University of Florida haben eine Tomate entwickelt, die einen deutlich höheren Gehalt an Vitamin A aufweist – ein Durchbruch, der dazu beitragen könnte, einen der weltweit am weitesten verbreiteten Nährstoffmängel zu bekämpfen.
In diesem Projekt arbeiten Ackerbauern und Forscher gemeinsam an einem regenerativen Anbausystem, bei dem der Boden so weit wie möglich das ganze Jahr über mit Kulturpflanzen oder Gründüngungspflanzen bedeckt bleibt. Ziel ist es, den Ackerbau widerstandsfähiger gegen den Klimawandel zu machen und gleichzeitig die Bodenqualität und die Biodiversität zu stärken, berichtet Delphy.
Mit beginnender Vegetationsperiode stellt sich im Obstbau die Frage nach optimaler Bewässerung. Auf Pilotbetrieben werden Bäume dank digitalen Messungen nur bewässert, wenn es nötig ist. Das spart Wasser. Ein Agroscope-Video zeigt, wie das geht.
Forscher in der Zentralzone Chiles berichten von vielversprechenden ersten Ergebnissen eines Versuchs, Trauben mit weniger Wasser anzubauen, indem Sensoren zur Überwachung der Bodenfeuchtigkeit und des Wetters eingesetzt werden, ohne dabei Kompromisse bei der Qualität einzugehen.
CRISPR/Cas9 machts möglich: Tomaten mit "popcornartigem" Duft wurden von Forschenden in China entwickelt, die Erkenntnisse könnten zukünftig in Premiumsorten einfließen, heißt es.
Die meisten Wildbienen nisten im Boden und sind wichtige Bestäuber von Kulturen. Agroscope konnte zeigen, dass das Erfassen ihrer Nester mittels Kamera-Drohnen möglich ist – ein wichtiger Schritt hin zu einem effizienten Wildbienen-Monitoring.
Um schädliche Nematoden in der Landwirtschaft effektiv und nachhaltig zu bekämpfen, muss zunächst klar sein, um welche Art es sich handelt. Die Identifizierung von Nematodenarten ist komplex, kostspielig und erfordert Fachwissen, das weltweit nur begrenzt verfügbar ist.
Wissenschaftler haben in einer wilden Unterart der Frucht eine entscheidende genetische Resistenz gegen eine Pilzkrankheit entdeckt, die die weltweite Bananenversorgung bedroht, berichtet die Universität Queensland.
Die gesunde Knolle wird laut Bundeslandwirtschaftsministerium bundesweit auf rund 300.000 ha angebaut – bei einem Jahresertrag von durchschnittlich 44 Tonnen pro Hektar. Ernteausfälle durch Pflanzenkrankheiten wie den meldepflichtigen Kartoffelkrebs können massive wirtschaftliche Folgen haben.
Die Universität Bonn hat vor kurzem ihren eigenen ‚Supermarkt‘ eröffnet. Ananas, Dosentomaten und Semmelknödel sind dort ordentlich in schwarzen Regalen aufgereiht.
Forschungen der University of Queensland haben gezeigt, dass doppelsträngige RNA-basierte Biopflanzenschutzmittel (dsRNA), die auf Pflanzenblätter gesprüht werden, bis in das Wurzelsystem gelangen können.
Das Forschungszentrum Inagro beteiligt sich in den kommenden vier Jahren am europäischen Projekt CELLAGRI, das vollständig biologisch abbaubare Mulchfolien auf Basis von Cellulose entwickelt. Darüber berichtete kürzlich der Online-Agrarnachrichtendienst vilt.be.
Mit CRISPR-Geneditierung will Biologe Dr. Pascal Hunziker bislang vernachlässigte Nutzpflanzen wie Mashua für den Anbau in Europa weiterentwickeln. Ziel ist es, ihre Eigenschaften zu verbessern und sie geschmacklich genießbar zu machen.
Lohnt sich für Landwirte der Einsatz von intelligentem Wassermanagement auf dem Feld – und wenn ja, warum? Eine Studie der Vrije Universiteit Amsterdam befragte dazu mehr als 40 Betriebe. Über die Ergebnisse berichtete Lilia Planjyan, Agurotech, auf der der FRUIT LOGISTICA 2026.
Das Projekt PortSkill 4.0 untersuchte vier Jahre lang die Auswirkungen von Digitalisierung und Automatisierung auf die Arbeit in deutschen Seehäfen. Entwickelt wurden praxisnahe Trainingsformate, die Beschäftigte gezielt auf neue Anforderungen vorbereiten und den Wandel aktiv begleiten.