Seit mehr als 15 Jahren weckt das Projekt bei Kindern die Faszination für die Kartoffel, mit stetig wachsender Begeisterung: Jährlich beteiligen sich rund 700 Schulen und berichten von motivierten Klassen, erfolgreichen Ernten und wertvollen Lernerfahrungen.
Seit zwei Jahrzehnten hat sich der Internationale Berliner Kartoffelabend als fester Treffpunkt für Vertreterinnen und Vertreter aus Handel, Erzeugung, Verarbeitung, Vermarktung, Politik und Wissenschaft etabliert.
Ziel dieser bewährten Weiterbildung ist es, Fachkräfte der Branche praxisnah in allen relevanten Bereichen der Vermarktung, Qualitätssicherung und Logistik von Kartoffeln zu schulen und damit die Professionalität innerhalb der Wertschöpfungskette weiter zu stärken.
Die Preise sind im Keller, der Markt überfüllt und das Wetter macht die Ernte zusätzlich schwer. „Wer die Kartoffeln jetzt noch nicht gerodet hat, der muss sich beeilen“, sagt Thorsten Riggert, Vorsitzender des Pflanzenausschusses im Landvolk Niedersachsen.
„Die zur Verfügung stehenden Pflanzenschutzmittel werden immer weniger, so dass ein Resistenzmanagement in zentralen Bereichen wie der Pflanzkartoffelproduktion trotz Sonderregelungen bereits jetzt kaum mehr realisierbar ist. Hinzu kommt, dass wir es zunehmend mit neuen Schädlingen zu tun haben.
Sie schädigt die betroffenen Kulturen vor allem dadurch, dass sie bakterielle Krankheitserreger überträgt, wie z.B. die Pflanzenkrankheit Stolbur, so das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH).