In seiner Eröffnungsrede verwies DKHV-Präsident Thomas Herkenrath auf die besondere Ausgangslage der Saison: Dank günstiger Wachstumsbedingungen und einer Ausweitung der Anbauflächen werde in diesem Jahr eine große Kartoffelernte in Deutschland und Europa erwartet.
Die Anbaufläche ist im Vergleich zum Vorjahr um 6,7 % gewachsen und umfasst nun 301.000 ha. Damit erreicht sie den größten Umfang seit der Jahrtausendwende. Auch die Erträge pro Hektar leisten einen wichtigen Beitrag zum Rekordergebnis.
Ziel ist es, Sorten zu finden, die besser mit Trockenheit, Hitze oder Schädlingen umgehen können und weniger Dünger benötigen. Damit soll die Kartoffel fit für die Zukunft gemacht werden.
Kein geringeres Ziel als die beschleunigte Züchtung klimaresilienter, robuster und leistungsfähiger Kartoffelsorten verfolgt das neue und groß angelegte Forschungsprojekt „POMORROW – Potatoes for tomorrow“.
Statt um Geschenke wurde um Spenden für die peruanische Initiative AGUAPAN gebeten, die seit 2015 Bauerngemeinschaften vereint und sich dem Erhalt der genetischen Vielfalt der Kartoffel verschrieben hat.
Ist das Vorkommen und Abbauverhalten von Pflanzenschutzmittelrückständen in gemäßigten und tropischen Böden dasselbe? Um das herauszufinden, haben Agroscope-Forschende im Rahmen des r4d-Programms über Forschung zu globalen Fragen von 2018 bis 2022 Böden in Kuba untersucht.
Der Fachverband taxiert die Speisekartoffelernte 2025 auf 8,5 Mio t, das wären 900.000 t oder 11,8 % mehr als 2024. Hauptursache hierfür liegt in der laut Verbandsangaben „beispiellosen Zunahme“ der Anbaufläche auf rund 197.000 ha, das sind 25 % mehr als 2023.
„Die Pflanzung erfolgte heuer meist etwas früher als im Vorjahr und die Hitzephase im Juni hat der Großteil der Bestände gut verkraftet“, berichtete Hermann Greif, Pflanzenbaupräsident des BBV anlässlich einer gemeinsamen Kartoffel-Ernte-Presseveranstaltung auf einem Betrieb der niederbayerischen
Starke Trockenheit im Frühjahr, viel Regen und Hitze im Juli hatten den Betrieben einiges abverlangt, so das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH).
Das Projekt wurde von Johann Regner, Rewe Bereichsleiter Obst und Gemüse, ins Leben gerufen. Namensgeber der Kartoffel, so teilt das Unternehmen mit, ist Billa-Einkäufer Benjamin Einfalt, der die Warengruppe Kartoffel engagiert und mit viel Herzblut betreut.
Die Krankheit Stolbur wird durch eine bestimmte Art von Phytoplasma verursacht, nämlich Candidatus Phytoplasma solani. In der europäischen Gesetzgebung hat Candidatus Phytoplasma solani einen RNQP-Status mit einer Toleranz von 0 %.
Die Wissenschaftler der Universitäten Potsdam und Erlangen, des Max-Planck-Instituts für Molekulare Pflanzenphysiologie und des National Institute of Biology in Ljubljana entwickelten ein Stoffwechselmodell auf Genomebene (GEM), mit dem sie den „Kompromiss zwischen Wachstum und Abwehr“ der Kartof
Das Familienunternehmen Kartoffelzucht Böhm blickt auf eine beeindruckende 125-jährige Erfolgsgeschichte zurück. Was als reine Kartoffelzüchtung begann, hat sich zu einem diversifizierten Unternehmen entwickelt, das in zahlreichen Geschäftsfeldern aktiv ist.
Aus diesem Ereignis heraus, so das NHM, konnten die frühen Kartoffeln unterirdische Knollen bilden, wodurch sie sich schnell diversifizieren und schließlich über 100 verschiedene Arten bilden konnten, die wir heute kennen, berichtet das NHM.