Die Avocado-Produktion in der Türkei ist in den vergangenen fünf Jahren nahezu um das Zehnfache gestiegen – von 5.923 t im Jahr 2020 auf 64.500 t im Jahr 2024.
Während der fortschreitende Klimawandel immer häufiger schlechte Erntejahre erwarten lässt, sinkt die Selbstversorgungsfähigkeit aber auch durch den Verlust wirksamer Pflanzenschutzmittel, mit denen Landwirte ihre Ernte vor Unkraut und Schaderregern schützen.
Auf der 768 ha umfassenden ertragsfähigen Anbaufläche von Äpfeln liegt der geschätzte Ertrag bei rund 30 t/ha. Im Vergleich zum langjährigen Mittel der Jahre 2019/2024 entspricht dies einem Ertragsplus von einem Drittel (+7 t/ha bzw. +33 %).
Die Notwendigkeit einer Modernisierung war demnach noch nie so offensichtlich wie heute. In den Regalen der Supermärkte oder an den Ständen traditioneller Märkte seien Herkunftsangaben mit Namen ausländischer Länder eher die Regel als die Ausnahme.
„Die Pflanzung erfolgte heuer meist etwas früher als im Vorjahr und die Hitzephase im Juni hat der Großteil der Bestände gut verkraftet“, berichtete Hermann Greif, Pflanzenbaupräsident des BBV anlässlich einer gemeinsamen Kartoffel-Ernte-Presseveranstaltung auf einem Betrieb der niederbayerischen
Starke Trockenheit im Frühjahr, viel Regen und Hitze im Juli hatten den Betrieben einiges abverlangt, so das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH).
Durch stetiges Wachstum – insbesondere in den vergangenen fünf Jahren – habe sich die Frucht jedoch zur am schnellsten wachsenden Kultur des Landes entwickelt. Den größten Sprung gab es 2021/22, als die Produktion von 142.000 t auf 216.000 t anstieg.
Während andere Regionen 2024 durch Spätfröste beeinträchtigt waren, konnte der Bodenseeraum eine überdurchschnittliche Ernte einfahren und stellte rund 45 % der deutschen Apfelproduktion.
Laut den auf der Prognosfruit vorgestellten Prognosen wird die italienische Apfelernte insgesamt 2,2 Mio t betragen, was einem Rückgang von 3 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Etwa die Hälfte davon entfällt auf Südtirol, rund 500.000 t auf das Trentino.
Auf Niedersachsens Flächen wächst die aus Nordamerika stammende Apfel-Beere bestens, wie der Landvolk Pressedienst mitteilt. „Dieses Jahr sind wir vier Wochen früher dran als sonst, sodass die Ernte nahezu abgeschlossen ist“, berichtet Lars Grossmann, Geschäftsführer von Heide-Aronia.
Das bedeutet, dass derzeit nur 1,5 % der Anbauflächen in Gaza – 232 ha – für den Anbau zur Verfügung stehen, gegenüber 4,6 % (688 ha) im April 2025, in einem Gebiet mit über 2 Mio Einwohnern.