Serbiens steigende Temperaturen und sinkende Niederschläge verändern den Obstanbau. Neue Kulturen wie Kiwis, Kakis und Oliven gewinnen an Bedeutung. Zugleich steigen der Bedarf an Bewässerung und der Schutz vor Wetterextremen.
Himbeeren, Äpfel und Pflaumen: Serbien zählt zu den bedeutenden Lieferländern im europäischen Fruchthandel. Früher sehr stark auf TK-Ware konzentriert, hat in den vergangenen Jahren auch der Frischmarkt an Bedeutung gewonnen. Wir berichten über Ernte, Exporte, Preisentwicklung und Handelsbeziehungen zwischen Serbien und dem europäischen Markt.
Im Mai stiegen die Ausfuhren deutlich auf 61,8 Mio Euro, was einem Plus von 35,5 % gegenüber Mai 2025 entspricht. Insgesamt exportierte Serbien im Jahr 2025 rund 287.056 t Obst im Wert von 807,9 Mio Euro. Trotz geringerer Exportmengen erhöhte sich der Exportwert damit um 8,6 %.