Südafrika blieb dabei mit Abstand der wichtigste Lieferant – sowohl für den Frischmarkt als auch für die Saftindustrie. Europa und Asien nahmen zusammen rund zwei Drittel der gesamten Exportmenge auf.
Als Hauptgrund für den Preisrückgang nennen Erzeuger laut EastFruit die geringeren Exportmengen auf den russischen Markt, der traditionell das wichtigste Absatzziel für georgische Pfirsiche sei. Besonders schwierig sei die Lage für größere Obstbaubetriebe mit Anbauflächen von 10 bis 15 ha.
Nach Ansicht der unterzeichnenden Organisationen leistet die gesamte Agrar- und Lebensmittelwertschöpfungskette einen wesentlichen Beitrag zur europäischen Wirtschaft.
„Wer Europas Wettbewerbsfähigkeit stärken will, muss die Realität in den Betrieben anerkennen. Viele Unternehmen kämpfen nicht nur mit steigenden Kosten, sondern auch mit einer immer komplexeren Regulierungsdichte“, erklärt ZVG-Präsidentin Eva Kähler-Theuerkauf.