In der vergangenen Saison belief sich die Einfuhr marokkanischer Tomaten laut ‚Fruitandvegetablefacts‘ auf 503.000 t und lag damit 10 % unter dem Höchststand von 563.000 t in der Saison zuvor. Der Anteil marokkanischer Tomaten an den gesamten Tomatenimporten der EU lag bei knapp 20 %. Die meisten marokkanischen Tomaten gelangen zwischen November und März in die EU, aber auch außerhalb dieses Zeitraums werden beträchtliche Mengen importiert. Die EU ist für Marokko ein äußerst wichtiger Abnehmer von Tomaten: Rund drei Viertel der gesamten marokkanischen Tomatenexporte gehen in die EU. Bei den EU-Importen aus Marokko sind Paprika das zweitwichtigste Produkt. Im vergangenen Saisonjahr 2025/26 wurde mit 165.000 t eine Rekordmenge erreicht. Wassermelonen stehen an dritter Stelle. Die 164.000 t aus der vergangenen Saison waren jedoch weniger als im Jahr zuvor. Danach folgen Mandarinen mit einer Importmenge von 123.000 t. Diese lag zwar unter dem Wert der vorherigen Saison, aber über den Mengen der beiden Saisons davor. Aufgrund extremer Wetterbedingungen wie Hitze, Überschwemmungen und starken Winden halbierte sich der EU-Import marokkanischer Avocados im vergangenen Saisonjahr. Die Menge sank von mehr als 100.000 t auf 54.000 t. Die EU-Importe marokkanischer Heidelbeeren blieben ‚Fruitandvegetablefacts‘ zufolge nach dem starken Wachstum der vergangenen Jahre im letzten Saisonjahr stabil bei etwas mehr als 50.000 t. Die Einfuhren von Himbeeren aus Marokko gingen hingegen nach einem Anstieg im Vorjahr auf weniger als 40.000 t zurück.