Die Bäume weisen einen guten Behang auf. Mit 2.400 t zeichnet sich eine erfreuliche Kirschenernte ab. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr wurden 2.250 t geerntet. In manchen Regionen werden bereits erste Kirschen geerntet. Die Haupterntezeit wird ab Mitte Juni erwartet.
Nach dem Hoch von 385 ha im Jahr 2016 nahm die Anbaufläche von Fenchel stetig leicht ab. 2025 gab es erstmals wieder einen leichten Anstieg, sodass auf 15 ha mehr Fenchel angebaut wurde als im Vorjahr. Die Inlandproduktion betrug jedoch 960 t weniger.
Nach Angaben des Verbands reagiert insbesondere die Erdbeere sensibel auf veränderte Rahmenbedingungen im Obstbau. Als arbeitsintensive Kultur sei sie stark von steigenden Kosten betroffen. Jede Erdbeere werde von Hand geerntet, weshalb der Personalaufwand besonders hoch sei.
Besonders Griechenland kehrt nach den frostbedingten Ausfällen des Vorjahres wieder auf ein normales Produktionsniveau zurück. Spanien bleibt mit Abstand wichtigster Anbieter Europas, während Italien stabile Mengen erwartet. Frankreich rechnet ebenfalls mit einer etwas größeren Ernte.
Derzeit stammt ein Großteil der angebotenen Erdbeeren noch aus geschütztem Anbau in Gewächshäusern und Folientunneln. Im niedersächsischen Hauptanbaugebiet rund um Vechta-Langförden hat inzwischen auch die Freilandernte auf den mit Vlies oder Folie verfrühten Flächen begonnen.