Trotz der niedrigen Nachttemperaturen und des dadurch bedingten langsameren Wachstums der Früchte stehen an den deutschen Erzeugermärkten nochmals mehr Salatgurken zum Verkauf als in der Vorwoche. Auch im Benelux-Raum werden weiterhin hohe Mengen geerntet. Angesichts der desolaten Preissituation haben die Produzenten den Kultur- bzw. Pflanzenwechsel früher eingeleitet, wodurch sich die Mengen allmählich bereinigen. Allerdings befinden sich die überwiegenden Flächen aktuell in der Vollernte. Inzwischen ist die Nachfrage angesprungen, so dass Salatgurken zügiger von den Märkten abfließen.
In der 18. Kalenderwoche wird in den Supermarktketten und bei den Discountern laut AMI Aktionspreise im LEH insgesamt 11-mal mit konventionell erzeugten Salatgurken geworben. Im Preiseinstiegssegment wirbt ein Discounter mit Aktionspreisen von 0,29 Euro/St. für deutsche und niederländische Salatgurken. Höhere Aktionspreise als 0,49 Euro/St. werden in den Werbeaktionen nicht aufgerufen. Aufgrund der steigenden Temperaturen und der nahezu frühsommerlichen Witterung zum bevorstehenden Maifeiertag wird auf eine deutliche Nachfragebelebung gehofft. AMI