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Fenchel aus Schweizer Anbau weiter beliebt

Insgesamt wurden im Jahr 2025 in der Schweiz rund 11.900 t Fenchel verzehrt, was einem Pro-Kopf-Verbrauch von 1,3 kg entspricht. Damit landete das gesunde Gemüse auf Platz 17 der Gemüse-Hitparade, teilt der Landwirtschaftliche Informationsdienst (LID) mit. 40 % der Gesamtmenge stammten dabei aus der Schweiz: Auf 305 ha wuchsen dort fast 5.000 t Fenchel.

Fenchel
© Fruchthandel Magazin

Nach dem Hoch von 385 ha im Jahr 2016 nahm die Anbaufläche von Fenchel stetig leicht ab. 2025 gab es erstmals wieder einen leichten Anstieg, sodass auf 15 ha mehr Fenchel angebaut wurde als im Vorjahr. Die Inlandproduktion betrug jedoch 960 t weniger. Mit 8.750 t verzeichnete der Fenchelanbau im Jahr 2021 die höchste Erntemenge.

Der Schweizer Fenchelanbau erfolgt fast ausschließlich im Freiland – laut Zahlen der Schweizerischen Zentralstelle für Gemüsebau und Spezialkulturen (SZG) wurde nur ein Hektar Fenchel im Gewächshaus angebaut. Somit zählt Fenchel zu den bedeutendsten Schweizer Freilandgemüsen. Von der Gesamtfläche von 305 ha wurden fast 28 % biologisch und die restlichen 72 % nach Suisse-Garantie-Richtlinien angebaut. 

Über die letzten 15 Jahre ist die Fläche, auf der Bio-Fenchel gepflanzt wird, konstant gestiegen. Während die Bio-Fläche im Jahr 2010 noch rund 49 ha betrug, waren es 2025 bereits 85 ha.