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Digitale Technik spart Pflanzenschutzmittel ein

Digitale Technologien können den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft deutlich senken. Das zeigt eine Untersuchung von Agroscope, in der seit 2019 auf rund 60 Praxisbetrieben verschiedene Precision-Farming-Technologien getestet wurden.

Mittels einer Düse wird eine Flüssigkeit auf einer Pflanze angebracht.
© © René Total, Agroscope

Besonders wirksam sind sensorgesteuerte Hackgeräte, mit denen sich der Herbizideinsatz je nach Kultur erheblich reduzieren oder sogar ganz vermeiden lässt. Auch Spot-Spraying-Systeme, die Mittel gezielt nur auf einzelne Pflanzen ausbringen, bieten großes Einsparpotenzial. Automatische Lenksysteme und Teilbreitenschaltungen erreichen zwar geringere Einsparungen, gelten aber bereits als praxistauglich und wirtschaftlich.

Im Obst- und Rebbau sind Prognose- und Monitoringsysteme inzwischen Standard, zusätzliche Einsparungen bleiben dort jedoch begrenzt. Technologien wie autonome Mulchroboter oder sensorgesteuerte Dosiersysteme gelten als vielversprechend, sind aber noch nicht vollständig ausgereift. Sprühdrohnen verringern zwar die Abdrift, senken den Pflanzenschutzmitteleinsatz laut Untersuchung jedoch nicht.

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