Organisiert vom ESTEBURG Obstbauzentrum der Landwirtschaftskammer Niedersachsen wird Jork im „Alten Land“ an zwei kompakten Veranstaltungstagen erneut zum Treffpunkt für alle im professionellen Obstbau aktiven Betriebe, Direktvermarkter, Verbände und Politik.
„Der deutlich zunehmende Anbau in Gewächshäusern und Folientunneln ist hier außen vor. Niemand muss Angst haben, dass es keine regional erzeugten Erdbeeren mehr gibt“, stellt Georg Boekels, Präsident des Provinzialverbandes Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn), fest.
Im Durchschnitt der vergangenen sechs Jahre standen in Thüringen 103 ha Erdbeerfläche im Ertrag. Von den Thüringer Betrieben mit Erdbeeranbau wird eine Ertragsleistung von 5,6 t/ha geschätzt. Die Ertragserwartung liegt um knapp ein Drittel (-2,4 t/ha bzw.
Nach ersten Schätzungen der Vereinigten Hagel-Versicherung wurden in Niedersachsen rund 100.000 ha landwirtschaftlicher Fläche geschädigt.
Vor allem im geschützten Anbau, zumeist in Folientunneln, ist mit einer Rekordernte von 11.400 t Erdbeeren zu rechnen. Die Fläche im geschützten Anbau wächst schon seit längerem und steigt im Vergleich zum Vorjahr um 14 % auf 610 ha.
Die Anbaufläche, auf der Spargel geerntet werden konnte, umfasst rund 3.600 ha. Die verbleibenden gut 500 ha entfallen auf Junganlagen, die noch keinen Ertrag bringen. Die Spargelsaison beginnt offiziell Anfang April und endet traditionell am 24. Juni (Johannistag).
Die durchschnittlichen Produktionskosten für Pfirsiche und Nektarinen in Katalonien werden in 2026 14.298 €/ha erreichen, was einem Anstieg von 10 % bis 15 % gegenüber den durchschnittlichen Kosten des Zeitraums 2020–2024 entspricht, die bei 12.846 €/ha (in konstanten Werten von 2024) lagen.
Das Programm führte die Delegation sowohl nach Hokkaido als auch nach Tokio. Auf dem Programm standen Betriebsbesichtigungen, Fachgespräche und Treffen mit Unternehmen, Behörden und Forschungseinrichtungen.
Im Fokus stehen die vorgesehene Einführung einer Registrierkassenpflicht für landwirtschaftliche und gartenbauliche Betriebe sowie die geplante Verlängerung der Aufbewahrungsfristen für Buchungsbelege.
Dennoch bleibt die Marktsituation differenziert: Trotz guter Exportperspektiven belasten ein stagnierendes Preisniveau und schwächere Verkäufe in wichtige Drittmärkte die Branche. Polen konnte seine Ernte im Gegensatz zu anderen Regionen in der EU um über 6 % auf knapp 79.000 t steigern.