Vor allem im geschützten Anbau, zumeist in Folientunneln, ist mit einer Rekordernte von 11.400 t Erdbeeren zu rechnen. Die Fläche im geschützten Anbau wächst schon seit längerem und steigt im Vergleich zum Vorjahr um 14 % auf 610 ha. Zudem ist der Ertrag mit 18,8 t pro Hektar um 14 % größer als das zehnjährige Mittel.
Im Freiland liegt die ertragsfähige Erdbeerfläche bei voraussichtlich 1.270 ha. Die Fläche ist leicht über dem Vorjahresniveau (+2 %), womit der Flächenrückgang der letzten Jahre gestoppt sein durfte. Bei einem überdurchschnittlichen Ertrag wird eine Erntemenge von 13.500 t im Freiland erwartet. Damit stammt immer noch der größere Teil (54 %) der Gesamterzeugung aus dem Freiland. Die Anbaustruktur hat sich aber gewandelt. Im Jahr 2016 lag der Freilandanteil der Erntemenge noch bei 86 %.
Der schon abgeschlossene Spargelanbau fand 2026 auf 1.650 ha ertragsfähiger Fläche in Baden-Württemberg statt. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein weiterer Rückgang um etwa 130 ha (−8 %). Der größte Flächenumfang in den letzten 10 Jahren wurde im Jahr 2019 mit 2.320 ha verzeichnet. Die Spargelernte ist nach vorläufigen Angaben mit 7.600 t um ein Zehntel kleiner als im Vorjahr. Neben der Flächenreduzierung lag auch der Ertrag (4,6 t pro Hektar) auf unterdurchschnittlichem Niveau.