17,4 % der Spargelbetriebe und 22,7 % der Erdbeerbetriebe bewerteten die Saison als gut. 46 % der Spargelbetriebe und 37,3 % der Erdbeerbetriebe stuften sie als vergleichbar mit dem Vorjahr ein.
Nachdem die niedersächsischen Spargelanbauflächen mehrere Jahre in Folge immer weiter verringert worden sind, stieg die ertragsfähige Anbaufläche gegenüber dem Vorjahr um 6,9 %.
Vor allem im geschützten Anbau, zumeist in Folientunneln, ist mit einer Rekordernte von 11.400 t Erdbeeren zu rechnen. Die Fläche im geschützten Anbau wächst schon seit längerem und steigt im Vergleich zum Vorjahr um 14 % auf 610 ha.
Die Anbaufläche, auf der Spargel geerntet werden konnte, umfasst rund 3.600 ha. Die verbleibenden gut 500 ha entfallen auf Junganlagen, die noch keinen Ertrag bringen. Die Spargelsaison beginnt offiziell Anfang April und endet traditionell am 24. Juni (Johannistag).
Trotz eines verspäteten Saisonstarts und anhaltend hoher Produktionskosten zeigen sich die Betriebe mit den Erträgen zufrieden. Besonders erfreulich: Die Qualität des heimischen Spargels war durchgängig sehr hoch.