Später Frost, eine lange Trockenperiode und Starkregen sorgen auch in diesem Jahr für ein eher mäßiges Ergebnis. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, wird derzeit von einer Erntemenge von rund 9.400 t Äpfeln ausgegangen.
Später Frost, eine lange Trockenperiode und Starkregen sorgen auch in diesem Jahr für ein eher mäßiges Ergebnis. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, wird derzeit von einer Erntemenge von rund 9.400 t Äpfeln ausgegangen.
Die Gesamtproduktion wird vorläufig auf 277.000 t geschätzt, was einem Rückgang von 31,5 % gegenüber dem Volumen von 2024 (404.600 t) entspricht.
Sie schätzt, dass Verzögerungen und logistische Engpässe den Sektor allein im Jahr 2024 rund 1 Mrd ZAR (57 Mio US-Dollar) durch zusätzliche Lager-, Transport- und Plug-in-Kosten sowie durch verpasste Marktchancen gekostet haben, wenn Schiffe Kapstadt umfahren.
Obwohl es laut den Angaben aufgrund der Trockenheit im Frühjahr sowie aufgrund von Alternanz, also der zweijährigen Schwankung des Fruchtertrags, häufiger zu Mindererträgen kommen wird, fallen die Schätzungen insgesamt weitgehend zufriedenstellend aus.
Die Apfelproduktion wird auf ca. 3,6 Mio t geschätzt, d.h. ca. 5 % mehr als 2024. Die Birnenernte wird um ca. 5 % höher ausfallen als im Vorjahr und vorrausichtlich 77.600 t betragen. Die Produktion von Pflaumen wird um 33 % auf ca. 126.800 t steigen.
Die beiden Erzeugerorganisationen Marktgemeinschaft Bodenseeobst eG und Württembergische Obstgenossenschaft Raiffeisen eG prognostizieren derzeit ein Minus von rund 10 % im Vergleich zum Vorjahr. Das entspricht einer voraussichtlichen Erntemenge von 227.000 t Äpfeln (2024: 251.200 t).
„Unsere Leistung in den ersten sechs Monaten ist das Ergebnis gestiegener Einnahmen aus der Strategie und den Investitionen von T&G, einer starken Umsetzung und einer absoluten Fokussierung auf Produktivität, Effizienz und Kostenkontrolle im gesamten Unternehmen.
„Die Prognosfruit ist seit vielen Jahren ein Fixpunkt im Kalender der Kernobst-Branche. Wir freuen uns sehr über die Möglichkeit, sie in ihrem Jubiläumsjahr ausrichten zu dürfen“, zeigt sich BVEO-Geschäftsführer Dr. Christian Weseloh erfreut.
Golden Delicious, die Hauptsorte der Kategorie Äpfel, wird einen leichten Rückgang (-0,9 % auf 2,06 Mio t) verzeichnen, während sich Gala bei 1,43 Mio t stabilisiert. Für Red Delicious und Idared werden deutliche Rückgänge von -19,2 % bzw. -8,8 % prognostiziert.
Wichtig sei nun die Qualität aufrechtzuhalten, damit die Konsumierenden sich weiterhin herzhaft an Äpfeln bedienen können.
Die weitere Importregelung für Kernobst wurde beim BLW wie folgt beantragt und bereits bewilligt:
Topaz wurde um 32 t reduziert, Pinova und Maigold um je 16 t. Bei allen anderen Sorten betrug die Lagerminderung unter 10 t. Die anderen Apfelsorten wurden um 64 t reduziert, robuste und resistente Sorten um 24 t.
Im Rahmen dieser Zusammenarbeit werden im Jahr 2025 40 ha mit den Premium-Apfelmarken JOLI™ und ENVY™ von T&G in zwei Obstplantagen in Hawke’s Bay bepflanzt.
„Im vergangenen Jahr hatten wir mit extremen Wetterbedingungen zu kämpfen, konnten aber dennoch eine kontinuierliche Belieferung sowie gute Qualität gewährleisten – und darüber hinaus unsere Verkäufe auf dem deutschen Markt steigern“, erklärt Gerhard Eberhöfer, Produktmanager BIO bei VIP.
„Es gibt zwar schon einige Prototypen, aber wirklich gut sind sie alle noch nicht“, sagt Robotik-Professor Andreas Nüchter von der Julius-Maximilians-Universität (JMU) Würzburg.
Die Untersuchungen zeigen, so das Versuchszentrum: Der Einfluss der Lagerung auf die Aromatik hängt stark von der Apfelsorte ab. So reagieren etwa die Sorten „Red Delicious“ und „Granny Smith“ sehr unterschiedlich auf bestimmte Lagerungstechnologien.