Beeren boomen. Kein Wunder: Heidelbeeren, Himbeeren und Co. gelten als Superfood und sind Convenience pur. Von daher gilt die Warengruppe Beerenobst als absoluter Wachstums- und Umsatzbringer in der Fruchtbranche.
Künstliche Intelligenz, Klimawandel, Konflikte, Inflation und die globale Gesundheitskrise standen auf der Tagesordnung des Fruitnet Berry Congress, der am 19. und 20. März nach London zurückgekehrt war.
Planasa veranstaltete Anfang der KW 11 in seinem Forschungs- und Entwicklungszentrum in Cartaya (Huelva) die zweite Ausgabe von „Meet & Greet“ und festigte damit die Bedeutung dieser Veranstaltung als wichtiger Treffpunkt für die führenden Akteure der internationalen Beerenbranche.
Auf große Resonanz stieß die Pflanzenschutz-Sachkundefortbildung, die der Beratungsdienst Spargel und Erdbeeren (BDSE) e.V., das Landratsamt Karlsruhe und der Verband Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer (VSSE) e.V. gemeinsam veranstalteten.
Insgesamt wurden 2025 im Freiland sowie unter Folientunneln und Gewächshäusern (sog. hohe begehbare Schutzabdeckungen) gut 6.500 Dezitonnen Strauchbeeren geerntet.
VentureFruit beschleunigt eigenen Angaben zufolge sein Wachstum im Bereich hochwertiger Beeren in Nordamerika, um die Nachfrage der Verbraucher nach Premium-Beeren zu befriedigen.
2025 wurden insgesamt rund 3.845 t Strauchbeeren geerntet. Ein Jahr zuvor waren es 2.410 t. Damit stieg der Gesamtertrag um rund 60 %, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit.
Am 24. Februar 2026 findet von 15 bis 17 Uhr das Online-Seminar „Aktuelles zum Pflanzenschutz in Erdbeeren und Beerenobst“ statt, so der Verband Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer e.V.
2025 wurden in Deutschland auf 9.000 ha rund 45.700 t Strauchbeeren geerntet. Trotz kleinerer Fläche stieg die Erntemenge deutlich um 23,5 %. Hauptkultur blieb laut Destatis die Kulturheidelbeere, und auch der ökologische Anbau gewann weiter an Bedeutung.
Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, wurden 2025 von 15 Thüringer Landwirtschaftsbetrieben auf einer Fläche von rund 38 ha insgesamt 62 t Strauchbeeren geerntet.
Auf Verlust von Wirkstoffen folgt Verlust von Kulturarten auf heimischen Feldern. Regionale Vielfalt im Regal könnte schon bald sinken. EU sollte dringend echte Impulse setzen, so die IndustrieGruppe Pflanzenschutz (IGP).
Seit der Gründung im Jahr 2001 hat sich Frutania unter der Leitung von Geschäftsführer und Inhaber Markus Schneider von einem regional tätigen Unternehmen zu einem international agierenden Spezialisten für Beerenobst entwickelt.
Nach Information von Freshuelva, Verband der Erdbeerproduzenten und -exporteure von Huelva, wird die Anbaufläche für Beerenfrüchte für die Saison 2026 schätzungsweise um 1 % größer ausfallen als in 2025 und bei 12.388 ha liegen.
Lieferanten, Einzelhändlern und Dienstleistern dabei helfen, neue Kontakte im Bereich frischer Beeren zu knüpfen: An zwei Tagen (19.-20. März 2026) kommen internationale Akteure der Beerenbranche zusammen, um Einblicke in die Lieferkette zu gewinnen, wertvolle Kontakte zu knüpfen und Studienreisen zu unternehmen.