Das sind knapp 8 % weniger als im Vorjahr und rund 23 % weniger als im sechsjährigen Mittel. Bereits 2024 lag die Erntemenge mit rund 7.100 dt deutlich unter diesem Wert, so das Statistikamt Nord.
Witterungsbedingte Einflüsse haben die Ernte maßgeblich beeinträchtigt: Der späte Frost im Frühjahr hemmte das Wachstum der Pflanzen erheblich. In der Erntezeit wurde ein Teil der Ernte durch Starkregen vernichtet. Zusätzlich haben Schädlinge zu weiteren Ernteverlusten beigetragen. Daher lagen die Erträge in vielen Anbaugebieten unter den Erwartungen.
Insgesamt bauten 48 Betriebe auf ca. 172 ha Strauchbeeren an. Damit sank die Anbaufläche um rund sieben ha (-4 %). Im Freiland wurden auf gut 145 ha und unter Folientunneln und Gewächshäusern auf knapp 27 ha Strauchbeeren produziert. Vor allem unter Folie und Glas reduzierte sich die Anbaufläche deutlich (-5 ha bzw. 14 %).
Die flächenmäßig am häufigsten im Freiland angebaute Strauchbeere ist die Kulturheidelbeere. Ihre Anbaufläche stieg gegenüber 2024 um knapp ein Prozent auf 79 ha. Die Anzahl der Betriebe stieg von 19 auf 23. Die Kulturheidelbeere erzielte einen Hektarertrag von 26,2 Dezitonnen je Hektar und eine Gesamterntemenge von 2.061 dt. Der Ertrag sank damit um drei Prozent (2024: 27,0 dt/ha) und liegt ebenfalls unter dem sechsjährigen Durchschnitt (31,2 dt/ha).
22 Betriebe bauten auf rund 39 ha Himbeeren im Freiland an. Die Anbaufläche reduzierte sich damit im Vergleich zum Vorjahr um knapp sechs Prozent (2024: 41 ha). Auch der Hektarertrag fiel von 28,5 dt/ha im Jahr 2024 auf 24 dt/ha im Jahr 2025 (-16 %) und liegt damit ebenfalls deutlich unter dem sechsjährigen Mittel (34,5 dt/ha).
Elf Betriebe produzierten auf einer Fläche von knapp 29 ha Strauchbeeren nach ökologischen Richtlinien. Der Anteil dieser Produktionsausrichtung lag 2025 bei rund 17 % der gesamten Anbaufläche. Im Vorjahr lag dieser Anteil noch bei knapp 20 %.