Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand endgültiger Ergebnisse der Strauchbeerenerhebung mitteilt, war die Erntemenge damit um 10,9 % höher als im Vorjahr und verfehlte nur knapp das Rekordergebnis von 2022 mit 8.442 t. Im Vergleich zu 2013 hat sich die Erntemenge fast verdoppelt, bei einer Ausdehnung der Anbauflächen um 440 ha (2013: 626 ha).
Die Landwirtinnen und Landwirte im Regierungsbezirk Köln verzeichneten 2025 mehr als die Hälfte der landesweiten Erntemenge (55,1 %). Weitere wichtige Anbaugebiete in NRW befinden sich in den Regierungsbezirken Detmold (19,7 % der Erntemenge) und Düsseldorf (16,5 % der Erntemenge).
Mit einer Anbaufläche von 862 ha wurden Strauchbeeren in NRW im vergangenen Jahr überwiegend im Freiland kultiviert. Die anbaustärkste Strauchbeerenart ist nach wie vor die Kulturheidelbeere, deren Anbaufläche mit 347 ha mehr als ein Drittel (40,3 %) der gesamten Freilandfläche für Strauchbeeren beansprucht. Es folgten rote und weiße Johannisbeeren mit einer Anbaufläche von 257 ha und schwarze Johannisbeeren mit 80 ha. Von den 5.514 t im Freiland geernteten Strauchbeeren entfielen 2.343 t auf Kulturheidelbeeren und 1.822 t auf rote und weiße Johannisbeeren.
Auf 204 ha wurden Strauchbeeren unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen bzw. in Gewächshäusern angebaut; hier wurden mit 140 ha überwiegend Himbeeren produziert. Insgesamt wurden auf dieser Fläche 2.909 t Strauchbeeren erzeugt, darunter 1.865 t Himbeeren.