Allerdings könnte sich für den beliebten Speisefisch bald ein neuer Verwendungszweck auftun. Wie Spektrum berichtet, haben Forschende der Universität in São Paulo eine Methode entwickelt, die es ermöglicht, aus der Haut des Fisches einen Biofilm zu gewinnen, der als nachhaltiges Verpackungsmaterial für Nahrungsmittel eingesetzt werden kann.
Dafür mussten die Fischhäute zunächst gereinigt und daraus Gelatine extrahiert werden. In einem nächsten Schritt wurde die Gelatine mit einer filmbildenden Lösung gemischt, aus der dann Folien hergestellt wurden, die transparent und flexibel sind und über glatte Oberflächen verfügen. Laut der Forschenden sind die Folien äußerst widerstandsfähig, blocken UV-Strahlen effektiver und sind weniger durchlässig für Wasserdampf. Weil die Folie aber anfällig für Feuchte sei, eigne sie sich aktuell nur als Verpackung für trockene Lebensmittel wie Nüsse.