In Österreich werden auf rund 19.000 ha etwa 670.000 t Gemüse produziert, rund 25 % davon in Bio-Qualität. Nach herausfordernden Jahren zeigte sich der heimische Gemüsebau 2025 erholt: Die Branche berichtete von spürbar besseren Erträgen.
In Österreich werden auf rund 19.000 ha etwa 670.000 t Gemüse produziert, rund 25 % davon in Bio-Qualität. Nach herausfordernden Jahren zeigte sich der heimische Gemüsebau 2025 erholt: Die Branche berichtete von spürbar besseren Erträgen.
„Die Ergebnisse bestätigen noch einmal unsere langjährige Kritik an der unausgewogenen Wettbewerbssituation innerhalb der Lieferkette und beschreiben den massiven Druck, der auf den landwirtschaftlichen Betrieben lastet.
„Gerade die mittelständisch geprägte Gartenbaubranche – mit vielen kleinen und mittleren Unternehmen – wird erneut nicht angemessen berücksichtigt“, betont Thomas van Megen, Vorsitzender des ZVG-Arbeitsausschusses Technik und Bauwesen im Gartenbau.
„Es ist noch zu früh, um von einer Kehrtwende bei den Exportzahlen zu sprechen. Die Stimmung und Auftragslage im Außenhandel bleiben angespannt. Dies zeigt sich insbesondere in den Erwartungen an die künftige Geschäftsentwicklung. Unsere strukturellen Probleme am Standort bleiben bestehen.
Für die Unternehmen bedeutet dies: Die angekündigten Anpassungen schaffen perspektivisch Entlastungen, greifen aber erst nach Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens. Bis dahin gelten unverändert die bestehenden Regelungen.
Das Forum wurde von Alessio Mammi, Minister für Landwirtschaft und Europäische Angelegenheiten der Region Emilia-Romagna, sowie Ramón Fernández-Pacheco Monterreal, Landwirtschaftsminister Andalusiens und Präsident der AREFLH, eröffnet.