Steigende Energiekosten, enge Regulierungen, eingeschränkte Verfügbarkeit von Pflanzenschutzmitteln sowie eine sichere Wasserversorgung stellen die Branche vor erhebliche Herausforderungen.
Die Anbaufläche ist im Vergleich zum Vorjahr um 6,7 % gewachsen und umfasst nun 301.000 ha. Damit erreicht sie den größten Umfang seit der Jahrtausendwende. Auch die Erträge pro Hektar leisten einen wichtigen Beitrag zum Rekordergebnis.
Aus Sicht von Dr. Jörg Wallner (2b AHEAD ThinkTank) ist die Zukunft ein „spannendes, sehr vielschichtiges Konstrukt“, das aber aktiv gestaltet werden könne. Eine Vielzahl von Entwicklungen verändere grundlegend unser Arbeiten und Leben, wie wir uns fortbewegen, einkaufen und ernähren.
Auch der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) warnt vor einer Zuspitzung. In einer aktuellen Umfrage unter knapp 4.000 Betrieben meldeten die Unternehmen im Juli durchschnittliche Umsatzrückgänge von 9,3 % gegenüber dem Vorjahr.
Die Erntemenge von Shiitake-Pilzen stieg 2024 deutlich an. Insgesamt sechs Betriebe ernteten auf einer Fläche von 2,2 ha rund 251 t Shiitake. Im Jahr 2023 waren es ebenfalls sechs Betriebe, die auf 2 ha rund 161 t ernteten. Das bedeutet ein Plus von knapp 56 %.
Obwohl die erste vorläufige Ernteschätzung im Juni mit 11.700 t den Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre von 12.300 t noch fast erreichte, lag die endgültige Erntemenge letztlich doch 20,0 % darunter.
Die Erntemenge fiel nach Angaben des Grünen Medienhauses und des Bunds Deutscher Champignon- und Kulturpilzanbauer (BDC) e.V. im vergangenen Jahr zwar etwas geringer aus als im Jahr zuvor, lag jedoch rund 5,7 % über dem zehnjährigen Durchschnitt von 2014 bis 2023.
So empfinden 60 % den Austausch mit Nachbarinnen und Nachbarn als stützende Kraft in schwierigen Zeiten.
Sie wird damit voraussichtlich um 2.100 t und 5,6 % höher ausfallen als im zehnjährigen Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2024. Verglichen mit der Birnenernte des Vorjahres (39.000 t) wird für die diesjährige Ernte eine Steigerung von 3,1 % erwartet.