Die südafrikanischen Traubenbauern hatten 2026 eine schwierige Saison, in der sich auch einige der Probleme widerspiegelten, mit denen die Erzeuger von Steinobst zu kämpfen hatten.
Die Traubenproduktion in Peru belief sich im Februar dieses Jahres auf 130.710 t, was einem Rückgang von -12,4 % gegenüber dem gleichen Monat des Jahres 2025 entspricht, berichtet agraria.pe mit Bezug auf das Nationale Institut für Statistik und Informatik (INEI) mit.
Das von APOEXPA (Vereinigung der Exporteure von Obst, Trauben und anderen Agrarprodukten) organisierte 11. Internationale Symposium für Trauben findet vom 29. September bis zum 2. Oktober in Murcia statt.
Auf den Großmärkten dominieren weiterhin südafrikanische Tafeltrauben. Das Angebot nimmt leicht ab, während Indien stärker liefert. Die Nachfrage ist stabil und gut gedeckt. Preise schwanken moderat mit regionalen Unterschieden.
Perus Agrarexporte sind stark ins Jahr 2026 gestartet. Im ersten Quartal legten sie spürbar zu. Das Wachstum kommt nicht mehr nur von Mengen, sondern auch von steigenden Preisen. Wichtige Exportprodukte entwickelten sich überwiegend positiv.
Im Rahmen dieser gemeinsamen Kampagne stehen vom 30. März bis zum 16. Mai 2026 vor allem SanLucar Mango, Avocado, Ananas, Erdbeeren, Passionsfrüchte sowie helle und dunkle Trauben im Fokus, erklärt das Unternehmen.
Der Markt für Trauben wechselt aktuell von einem Überangebot in eine Phase der Knappheit. Neben einem Herkunftswechsel führen zusätzlich höhere Logistikkosten, längere Transitzeiten und geringere Erntemengen aus Chile sowie Monsunschäden in Indien zu weiterer Verknappung.
Während die Vermarktungssaison für südafrikanisches Steinobst und Trauben im Nahen Osten in den kommenden Wochen voraussichtlich ausklingen wird, haben die Lieferungen von Äpfeln und Birnen gerade erst begonnen.
Südafrikanische Exporteure, die Obst in den Nahen Osten liefern, gaben an, dass sich eine große Anzahl von Containern noch immer auf Schiffen im Golf befindet, nachdem sie nicht in regionalen Häfen entladen werden konnten.
Forscher in der Zentralzone Chiles berichten von vielversprechenden ersten Ergebnissen eines Versuchs, Trauben mit weniger Wasser anzubauen, indem Sensoren zur Überwachung der Bodenfeuchtigkeit und des Wetters eingesetzt werden, ohne dabei Kompromisse bei der Qualität einzugehen.
Mit dem Ende der südafrikanischen Traubensaison sehen sich Exporteure mit einem zunehmend komplexen internationalen Handelsumfeld konfrontiert. Geopolitische Spannungen, logistische Störungen und Währungsschwankungen stellen die Branche vor neue Herausforderungen.
Die Marktlage bei Trauben bleibt mit den hohen Zufuhren aus Südafrika nach wie vor angespannt. Eine gewisse Entlastung schaffen in diesem Zuge die Werbeaktionen im Lebensmitteleinzelhandel, um die Ware zu platzieren und das Absatztempo auf Verbraucherseite hochzuhalten.
Der chilenische Ausschuss für Trauben hat ein Dokument zur Größenstandardisierung für verschiedene Sorten veröffentlicht, um ein einheitlicheres Exportangebot zu schaffen und die Wettbewerbsfähigkeit auf den internationalen Märkten zu verbessern.
Die Trauben-Saison 2025/26 in Peru zeigt sich bemerkenswert robust. Nach den neuesten Daten des Beratungsunternehmens Inform@cción beliefen sich die Auslandslieferungen zwischen September 2025 und Januar 2026 auf 610.095 t, was ein Anstieg von 7,9 % gegenüber dem Vorjahr ist.
Hortgro hat seinen Erzeugermitgliedern mitgeteilt, dass es aufgrund der anhaltenden, erheblichen Leistungsmängel im Containerterminal Kapstadt (CTCT) seit Beginn der Saison, die weiterhin erhebliche und messbare Schäden für die Exportwirtschaft des Landes verursachen, formelle rechtliche Schritte in Betracht zieht.