Dabei hat sich die Wachstumsstruktur gegenüber 2025 verändert. Im ersten Quartal des Vorjahres war der Zuwachs vor allem auf deutlich höhere Exportmengen (+33 %) zurückzuführen, während die Preise um 12 % sanken. Zu Beginn des Jahres 2026 zeigte sich ein anderes Bild: Laut FFP waren leicht steigende Mengen (+3 %) und höhere Preisen (+5 %) für die positive Entwicklung verantwortlich.
Wichtigste Exportprodukte
Trauben waren mit 694 Mio US-Dollar und einem Plus von 17 % erneut das wichtigste Exportgut. Mangos kamen auf 320 Mio US-Dollar und legten um 6 % zu, obwohl die Mengen um 15 % zurückgingen. Dies wurde durch deutlich höhere Preise (+24 %) ausgeglichen. Heidelbeeren erreichten 299 Mio US-Dollar (+27 %) und profitierten sowohl von steigenden Mengen (+13 %) als auch von höheren Preisen (+12 %). Avocados erzielten 287 Mio US-Dollar und wuchsen um 34 %. Hier wurde Mengenanstieg um 29 % und weitgehend stabile Preise erzielt. Auch andere Produkte entwickelten sich positiv, darunter Maracuja (+49 %), Paranüsse (+40 %), Granatäpfel (+36 %) und Erdbeeren (+29 %).