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Peru: Agrarexporte legen zum Jahresstart zu

Perus Agrarexporte starteten positiv ins Jahr 2026. Im ersten Quartal erreichten sie einen Wert von rund 2,8 Mrd US-Dollar und lagen damit vorläufig 9 % über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Das geht aus einem aktuellen Bericht von Fresh Fruit Peru (FFP) hervor. Da noch statistische Anpassungen in den Zollaufzeichnungen ausstehen, könnte das Wachstum sogar bei bis zu 16 % liegen.

Rote peruanische Trauben der Sorte Red Globe in einer hellen Kiste.
Peruanische Trauben der Sorte Red Globe
© FH-Magazin

Dabei hat sich die Wachstumsstruktur gegenüber 2025 verändert. Im ersten Quartal des Vorjahres war der Zuwachs vor allem auf deutlich höhere Exportmengen (+33 %) zurückzuführen, während die Preise um 12 % sanken. Zu Beginn des Jahres 2026 zeigte sich ein anderes Bild: Laut FFP waren leicht steigende Mengen (+3 %) und höhere Preisen (+5 %) für die positive Entwicklung verantwortlich. 

Wichtigste Exportprodukte

Trauben waren mit 694 Mio US-Dollar und einem Plus von 17 % erneut das wichtigste Exportgut. Mangos kamen auf 320 Mio US-Dollar und legten um 6 % zu, obwohl die Mengen um 15 % zurückgingen. Dies wurde durch deutlich höhere Preise (+24 %) ausgeglichen. Heidelbeeren erreichten 299 Mio US-Dollar (+27 %) und profitierten sowohl von steigenden Mengen (+13 %) als auch von höheren Preisen (+12 %). Avocados erzielten 287 Mio US-Dollar und wuchsen um 34 %. Hier wurde Mengenanstieg um 29 % und weitgehend stabile Preise erzielt. Auch andere Produkte entwickelten sich positiv, darunter Maracuja (+49 %), Paranüsse (+40 %), Granatäpfel (+36 %) und Erdbeeren (+29 %).