Ende Februar sind die Kühlhäuser randvoll mit Trauben gefüllt, was zu einem anhaltenden Angebotsdruck führt. Die Zufuhren aus Südafrika liegen aktuell um ein Viertel höher als im Vorjahr. Vor diesem Hintergrund überrascht der enorme Preisdruck kaum. Schwächere Partien beziehungsweise Ware, die nicht platziert werden kann, sucht Absatzwege über die deutschen Großmärkte und zieht dort wiederum die Preise der regulären losen Ware mit in den Sog. Weitere Trauben befinden sich bereits auf dem Seeweg nach Europa, mittelfristig ist also keine Entlastung in Sicht.
So bleibt die Situation angespannt und das Absatztempo bei Trauben wird unter anderem über die Werbeaktionen im LEH hochgehalten, um die Verbraucher zum Kauf zu animieren. Einen enormen Anstieg hat die Schlagzahl der Aktionen mit Trauben laut AMI Aktionspreise im LEH bereits in der 7. Kalenderwoche mit 47 Werbeaktionen erfahren, seitdem bleibt die Zahl der Aktionen anhaltend hoch. In der 9. Kalenderwoche laufen wieder 38 Werbeaktionen mit Trauben. Im Preiseinstiegssegment werden kernlose Trauben dabei ab 1,49 Euro/500-g-Packung beworben. AMI