Ein kalter, nasser Frühling verzögert die Heidelbeerernte, sodass ein schwieriges Jahr erwartet wird. Denn die Saison hat sich aufgrund des Wetters verzögert.
Der Kiwispezialist Jingold hat die Vermarktung der Südhalbkugel-Saison aufgenommen und will seine Präsenz in Chile, Argentinien und Südafrika weiter ausbauen. Ziel sei es, die Versorgung der europäischen Märkte mit Premium-Kiwis ganzjährig sicherzustellen. Neben gelben und roten Kiwis soll auch das Angebot an Bio-Hayward-Kiwis aus Argentinien wachsen.
Die Zitrusproduzenten in der argentinischen Provinz Entre Ríos stehen vor einer der schwierigsten Saisonen der vergangenen Jahre. Steigende Kosten, sinkende internationale Preise für Saftkonzentrat und eine nachlassende Inlandsnachfrage gefährden die Zukunft vieler Betriebe.
Die vorläufige Prognose wurde mit den Daten des Netzwerks in Argentinien, Australien, Bolivien, Brasilien, Chile, Peru, Südafrika und Uruguay erstellt, so die World Citrus Organisation (WCO).
Jahrelang war die Kirsche das „Aushängeschild“ der südlichen Obstexporte. Der chilenische Obstsektor setzte stark auf diese Kultur, gelockt von den hohen Erträgen. Die Anbaufläche wuchs explosionsartig. China war der Motor dieser Entwicklung, da die Nachfrage dort praktisch unbegrenzt schien und sehr hohe Preise gezahlt wurden.
Ein argentinisches Züchtungsprogramm unter der Leitung der Fakultät für Agrarwissenschaften der Universität Buenos Aires und des Erzeuger- und Exportunternehmens Early Crop hat mit „Moya“ seine neueste Blaubeersorte auf den Markt gebracht, von der man glaubt, dass sie das Potenzial hat, auf dem internationalen Markt zu bestehen.
Die argentinischen Zitronenproduzenten, die von der starken Marktnachfrage profitieren möchten, werden durch heftige Regenfälle behindert, die die Ernte und den Export verzögert haben.
Die argentinischen Apfelexporte beliefen sich im ersten Quartal 2026 auf insgesamt 12.900 t, was einem Rückgang von 30 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum und einem Rückgang von 18 % gegenüber dem Fünfjahresdurchschnitt entspricht.
Das Jahr 2025 endete mit höheren Exporten von Frischobst als in den drei Vorjahren, lag jedoch weiterhin unter dem historischen Niveau. Die Gesamtexporte erreichten 770.000 t im Wert von 604 Mio US-Dollar.
Das Río Negro-Tal bietet als Obstanbaugebiet bedeutende Vorteile: strenge Winter mit ausreichender Kälteakkumulation, reichlich vorhandenes Wasser von guter Qualität und ein trockenes Klima, das dazu beiträgt, das Auftreten von Schädlingen zu reduzieren.
Die argentinische Pflanzengesundheitsbehörde Senasa gibt bekannt, dass sie bedeutende Fortschritte bei den Verhandlungen zur Öffnung des chinesischen Marktes für Steinobst erzielt hat und erwartet, das Phytosanitärprotokoll in Kürze zu unterzeichnen, wodurch der Weg für den Beginn der Lieferungen im nächsten Jahr geebnet wird.
Die Zitronenproduktion Argentiniens im Wirtschaftsjahr 2025/2026 wird voraussichtlich stabil bei 1,9 Mio t bleiben, unterstützt durch milde Wetterbedingungen während des gesamten Wachstumszyklus.
Die argentinischen Birnenexporte erleben nach einem der besten Saisonstarts seit zehn Jahren einen Rückgang. Daten der Pflanzengesundheitsbehörde Senasa, über die Más Producción berichtet, zeigen, dass zwischen Januar und November 334.300 t exportiert wurden, fast genauso viel wie die 331.200 t, die im gleichen Zeitraum des Vorjahres verschifft wurden.
Das Valle Medio in Patagonien wurde am Wochenende der KW 48 von einem schweren Hagelsturm heimgesucht, was bei den Kirschproduzenten der Region Besorgnis über mögliche erhebliche Verluste auslöste.