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Mercosur-Handelsabkommen: Argentinien meldet Exportwachstum - Treiber waren auch Zitrusfrüchte

Argentinien hat seit dem Inkrafttreten des EU-Mercosur-Handelsabkommens seinen Agrarexport in die Europäische Union kräftig erhöht. 

Zitronen am Baum
© Betina Ernst

Konkret bezifferte das Landwirtschaftsministerium in Buenos Aires den Umsatzanstieg in den ersten vier Monaten der Gültigkeit des Abkommens – also vom 1. Mai bis zum 31. August – auf 21 %. Vergleichswert ist das Mittel derselben Monate im Zeitraum 2023 bis 2025.

Für die Produkte, für die durch das Abkommen Zollsenkungen eingeführt wurden, errechnete das Ressort eine höhere Steigerung, und zwar um 44 %. Treiber des Wachstums waren die Lieferungen der wichtigen Exportgüter Fisch, Zitrusfrüchte und Rindfleisch. Hier gab es laut den Ressortangaben Steigerungsraten von 93 % und 59 % bzw. 50 %.

Beim Vergleich mit den entsprechenden Berichtszeiträumen 2023 bis 2025 ist zu berücksichtigen, dass der Umsatz auch von gestiegenen Weltmarktpreisen etwa für Rindfleisch, Fisch und Zitrusfrüchte befeuert wurde. Außerdem war Argentiniens Agrarexport 2023 infolge von Dürre eingebrochen. Dafür konnte Buenos Aires für 2025 einen Ausfuhrrekordvermelden, auch weil Exportzölle gesenkt wurden. AgE