Während andere Regionen 2024 durch Spätfröste beeinträchtigt waren, konnte der Bodenseeraum eine überdurchschnittliche Ernte einfahren und stellte rund 45 % der deutschen Apfelproduktion.
Obwohl es laut den Angaben aufgrund der Trockenheit im Frühjahr sowie aufgrund von Alternanz, also der zweijährigen Schwankung des Fruchtertrags, häufiger zu Mindererträgen kommen wird, fallen die Schätzungen insgesamt weitgehend zufriedenstellend aus.
Die Entwicklung der Ertragsfläche setzt damit ihren rückläufigen Trend voraussichtlich fort und wird im Vergleich zum letzten Jahr um 4 % zurückgehen. Der Ertrag zeigte sich mit 4,6 t pro Hektar zu 2024 (+2 %) leicht erholt, lag aber geringfügig unter dem zehnjährigen Mittel (4,7/ha).
Die 39 Familienbetriebe der Genossenschaft ernten jetzt täglich knackige Gurken, aromatische Tomaten in vielen Farben und Formen, saftige Paprika und feine Auberginen – alles frisch vom Bodensee.
Obwohl es laut den Angaben in der Blütezeit vermehrt Frost gab, fallen die ersten Schätzungen weitgehend positiv aus. Im Mittel wird zum jetzigen Zeitpunkt bei Süßkirschen mit einem Flächenertrag von gut 7 t pro Hektar gerechnet. Das sind 10 % mehr als im sechsjährigen Mittel.
Insektenkundlerin Christine Dieckhoff vom Landwirtschaftlichen Zentrum Augustenberg (LTZ) in Karlsruhe spricht von einem erhöhten Schadensdruck, ausgelöst zum einen durch trockenere und längere Sommer und zum anderen durch die Reduzierung der zugelassenen Pflanzenschutzmittel.
In der Bodenseeregion werden Süßkirschen überwiegend im geschützten Dach-Anbau kultiviert. Dieser Produktionsstandard sorgt für gleichmäßige Reifebedingungen, schützt die empfindlichen Früchte vor Wettereinflüssen – und sichert die durchgängig hohe Qualität.
Seit 15 Jahren setzen sich die genossenschaftlichen Obstbauernfamilien der Bodenseeregion im Rahmen des Apfelprojekts aktiv für den Erhalt und die Förderung der Artenvielfalt ein.
Dabei erklärte die Staatssekretärin im Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: „Die heimische Erdbeersaison steht in den Startlöchern.
Wie OGM-Geschäftsführer Dirk Kastner gegenüber dem Fruchthandel Magazin sagte, habe man bereits vor zwei Wochen die ersten Erdbeeren ernten können.
Darüber hinaus erklärte er: „Die Spätfröste im April 2024 haben vor allem in Ost- und Süddeutschland zu erheblichen Schäden im Obst- und Weinbau geführt. Aufgrund der extrem milden Temperaturen im März hatten viele Pflanzen sehr früh ausgetrieben.
So habe die erste Ernte ihren Höhepunkt in der noch jungen Paprikasaison 2025 erreicht. Die Pflanzen, die Ende 2024 bis Anfang 2025 gesetzt wurden, tragen nun farbenfrohe, aromatische Früchte.
Insgesamt 368.5006 t Obst und Gemüse haben die genossenschaftlichen Erzeugermärkte inkl. ihrer Vertriebsgesellschaften im vergangenen Jahr vermarktet – 36.500 t oder neun Prozent weniger als 2023. Der Gesamtumsatz ist um acht Millionen Euro oder 1,6 % auf 480 Mio Euro zurückgegangen.